Video-Vorträge des Cancer Centers

Die Online-Vorträge sind im Rahmen unserer Krebs-Info-Tage 2021 entstanden. 

Cancer Center: „Hautpflege bei Strahlentherapie“

Referentin: Schwester Gabriele Bohmann-Kemper, Pflegerische Bereichsleiterin Station EC, Universitätsklinik für Innere Medizin – Onkologie

Strahlenreaktionen der Haut treten heute weit weniger häufig und in schwächerem Ausmaß auf als noch vor einigen Jahrzehnten, können aber nicht gänzlich verhindert werden. In diesem Vortrag erklärt Gabriele Bohmann-Kemper, was es bei der Hautpflege unter Strahlentherapie zu beachten gilt.

Haben Sie Fragen zu dem Thema? Schreiben Sie gern eine E-Mail an gabriele [todd] bohmann-kemperatpius-hospital [todd] de 

Lungenkrebszentrum: „Rauchen: Warum sollte ich eigentlich darauf verzichten?“

Referentin: Dr. med. Dörte Wulf, Oberärztin Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie

Dr. med. Dörte Wulf für Sie am Expertinnen-Telefon 0441 229-4442

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Cancer Center: „Krebs – und jetzt?“

Referentin: Martina Ihlefeld, Psychoonkologin (WPO), Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Kreative Kindertherapeutin, Supervisorin und Coach DGSv

In dem Vortrag werden die Unterstützungsangebote für Patientinnen und Patienten sowie für Angehörige im Umgang mit der Erkrankung thematisiert. Darin geht Martina Ihlefeld auf die psychoonkologischen und psychologischen Aspekte der Situation aus der Sicht der Patienten und der Angehörigen ein. Außerdem wird die Arbeit der Psycho - onkologie vorgestellt und weiterführende Hilfsangebote vorgestellt.

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Onkologisches Zentrum: „Möglichkeiten der Krebstherapie“

Referentin: Dr. med. Anne Lüers, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie

Die meisten Menschen denken bei Krebstherapie nur an Chemotherapie. In den letzten 10 bis 15 Jahren hates jedoch eine große Weiterentwicklung der Therapien gegeben, so dass wir heute viele Erkrankungen neben Chemotherapie mit Immuntherapie, antihormoneller Therapie oder zielgerichteten Therapien behandeln können. Die verschiedenen Therapiemöglichkeiten werden in diesem Vortrag kurz erklärt.

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Darmkrebszentrum: „Welche Möglichkeiten gibt es, einen Darmkrebs frühzeitig festzustellen oder sogar zu verhindern?“

Referent: Dr. med. Jens Kühne, Leitender Arzt der Abteilung für Gastroenterologie, Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie

In diesem Vortrag erklärt Dr. med. Jens Kühne die Einflüsse des persön - lichen Risikos, an Darmkrebs zu erkranken sowie die verschiedenen Untersuchungen zur Früherkennung.

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Oldenburger Brustzentrum: „Komplementäre Behandlung beim Mammakarzinom“

Referentin: Dr. Petra Böhne, Leitende Ärztin der Universitätsklinik für Gynäkologie, Koordinatorin des Oldenburger Brustzentrums und zertifizierte Brustchirurgin

Komplementäre Medizin soll zusätzlich und begleitend zur normalen Behandlung eingesetzt werden. Häufig genannte Ziele komplementärer Therapien sind: Neben- wirkungen der Krebstherapie lindern, vor einem Rückfall schützen. Doch die Meinungen zum Nutzen der komplementären Krebsmedizin gehen selbst unter Experten auseinander. Dr. med. Petra Böhne bringt Licht ins Dunkel und erläutert die studienbelegten klinisch-therapeutischen Effekte der komplementären Behandlung bei Brustkrebs.

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Gynäkologisches Krebszentrum: „Schonende gynäkologische Krebsbehandlung – Welche Bedeutung hat der Wächterlymphknoten?“

Referentin: Nicole Ziegler, Leitende Ärztin Universitätsklinik für Gynäkologie, Koordinatorin Gynäkologisches Krebszentrum

Eine individuelle Planung und Durchführung der Krebsoperation beinhaltet nach dem Stand der modernen Erkenntnisse eine möglichst schonende Operationstechnik. In dem Vortrag erklärt Nicole Ziegler die Grundsätze der schonenden Krebs - behandlung und die Bedeutung des sogenannten Wächterlymphknoten bei den gynäkologischen Krebserkrankungen.

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Magenkrebszentrum: „Ernährungsumstellung nach Magen- und Speiseröhrenoperation – Was sollte ich beachten?“

Referent: Dr. med. Martin Hoffmann, Oberarzt Universitätsklinik für Viszeralchirurgie

Operationen an Magen und Speiseröhre gehören zu den komplexen viszeralchirurgischen Operationen. Der Grund ist meist eine Tumorerkrankung, bei welcher neben der Organentfernung auch Gefäße und Lymphknoten entfernt werden müssen. So kommt es zu einer deutlichen Veränderung der Anatomie und damit der Nahrungspassage. Der Vortrag erklärt, mit welchen Umstellungen in der Ernährung der Patient rechnen muss und was trotzdem alles möglich ist.

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Pankreaskrebszentrum: „OP-Planung bei Lebermetastasen durch moderne bildgebende Technik“

Referent: Prof. Dr. med. Dirk Weyhe, Direktor der Universitätsklinik für Viszeral- chirurgie, Leiter der Zentren für Darm-, Magen- und Pankreaskrebs

Im klinischen Alltag ergeben sich verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten für den Einsatz von Erweiterter Realität (AR), Virtueller Realität (VR) sowie Mixed Realität (MR). In der Chirurgie kommt die AR, VR bzw. MR bisher im Vergleich zu anderen Disziplinen wie HNO- oder Ortho- pädie kaum zum klinischen Einsatz. Der Vortrag befasst sich daher mit potenziellen Einsatzmöglich- keiten von AR, VR und MR und deren Erprobungsmöglich - keiten in der Chirurgie wie z.B. Patientenaufklärung, Telemedizin, OP-Planung und Durchführung.

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Seelsorge: „Glaube und Krankheit“

Referentin: Eva-Maria Burke, Evangelische Krankenhausseelsorge und Pfarrerin

Die Diagnose Krebs stellt eine existenzielle Erschütterung im Leben dar. Ängste und Unsicherheit sind damit verbunden, viele Fragen kommen auf: Wie lange lebe ich noch? Wie schaffe ich es, die Krankheit durchzustehen? Warum lässt Gott das zu? Als Krankenhausseelsorgerinnen stehen wir Patienten und Angehörigen bei diesen Fragen zur Seite. Welche Rolle der Glaube beim Leben mit Krebs spielen kann, dazu lädt diese Einheit ein.

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Sozialer Dienst: „Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht, Gesundheitliche Vorsorgeplanung“

Referentin: Regine Harms, Leiterin Sozialer Dienst

Alle erwachsenen Menschen sollten sich frühzeitig Gedanken darüber machen, wie sie bei schwerer Erkrankung behandelt und betreut werden möchten. Besonders wichtig ist es zu regeln, wer im Falle einer eventuellen Entscheidungsunfähigkeit stellvertretend Entscheidungen treffen darf. Für diese Fragen sind Patientenver - fügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung wichtig. Im Vortrag erklärt Regine Harms diese drei Instrumente und gibt praktische Hinweise dazu.

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Unterstützende Angebote: „Yoga auf dem Stuhl“

Übungsanleiterin: Kristin Weyer, Fachkrankenschwester Brust/Onkologie und ausgebildete Yoga-Lehrerin

Yoga in der Krebstherapie kann dabei helfen Ängste, Anspannung und Stress durch sanfte Bewegungsübungen in Kombination mit dem Atem abzu - bauen und zu einer inneren Ruhe und einem gestärktem Geist führen. Ein weitere positiver Effekt ist die Förderung der Beweglichkeit im Oberkörper- und Schulterbereich und das diese sitzenden Übungen in jedem Stadium der Erkrankung durchgeführt werden können. „Ich zeige Ihnen eine sanfte Yoga-Variante, die einfache Bewegungsübungen zur Mobilisation des Oberkörpers und des Schultergürtels, Atemübungen und Meditation beinhaltet. Hierdurch bringen Sie Körper, Geist und Atem in Einklang und können Ihren Körper nach einer Krebserkrankung wieder positiv und als Einheit wahrnehmen.“

Letzte Aktualisierung: 16.03.2022