Pressemitteilungen

Hier haben wir für Sie Presseinformationen zum Download bereit gestellt. Für weitere Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Michael Dernoscheck, Bertine Pienkos-Sandmann, Presseinformationen aus dem Pius-Hospital

Krankenhaus zum Anfassen und Mitmachen: Zukunftstag im Pius mit vollem Programm

9. Mai 2022

So vielfältig wie die Aufgabengebiete im Krankenhaus sind, stellte sich auch das Programm des Zukunftstags für Mädchen und Jungen Ende April im Pius-Hospital dar. 22 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren waren der Einladung des Organisationsteams gefolgt und lernten das Krankenhaus aus der Perspektive der Mitarbeitenden kennen. Dabei hatten sie einen ganzen Vormittag lang viel Spaß und alle Hände voll zu tun.

Um die Weichen für den Berufseinstieg vielleicht jetzt schon zu stellen, präsentierte das Pius-Hospital mit vielen Aktionen und Informationen die verschiedensten Bereiche und Berufsbilder. Insbesondere der Pflegebereich hatte sich einiges einfallen lassen. So schlüpften die jungen Teilnehmer zum Beispiel in einen gerontologischen Anzug, lernten wie man Patienten hilft, ihre Kräfte zu mobilisieren, man einen Verband korrekt anlegt oder, wie erste Hilfe geleistet wird. Wie Chirurginnen und Chirurgen arbeiten, erfuhren die Schüler ebenfalls und befreiten Gummibärchen aus einer Knienachbildung mit Hilfe eines endoskopischen Übungsapparats für orthopädische Operationen. Durch Virtual Reality-Brillen schauten sie in die digitalisierte Zukunft der Medizin. Nach einem Abstecher in die Cafeteria und Kapelle warfen die Schüler auch noch einen Blick hinter die Kulissen der Küche und der sonst im Hintergrund agierenden Abteilung für Bau und Technik.

Mit Freude berichteten die Mitarbeitenden aus ihrem Berufsleben und zeigten auf, wie interessant, vielfältig, erfüllend und vor allen Dingen wie wichtig die Arbeit in einem Krankenhaus ist. „Insbesondere die Pflegeausbildung ist ein tolles Fundament und es besteht eine hohe Nachfrage am Arbeitsmarkt“, warb Werner Meyer, Pflegedirektor im Pius-Hospital, für den vielfältigen Pflegeberuf.

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Pius-Zukunftstag 22
Pius-Zukunftstag 22

Pius-Hospital unterzeichnet Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.

3. Mai 2022

Oldenburg startet Charta-Projekt im Palliativ- und Hospiznetzwerk der Stadt

Die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region zu verbessern ist das Anliegen der Oldenburger Initiative im Rahmen der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Die Leitsätze der deutschlandweiten Initiative beziehen sich auf gesellschaftspolitische Herausforderungen, die Ethik, Recht und öffentliche Kommunikation betreffen, aber auch die Bedürfnisse von Betroffenen und Anforderungen an Versorgungsstrukturen sowie Aus-, Weiter- und Fortbildung im Kontext von Palliativversorgung und Sterbebegleitung.

Die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region zu verbessern ist das Anliegen der Oldenburger Initiative im Rahmen der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Die Leitsätze der deutschlandweiten Initiative beziehen sich auf gesellschaftspolitische Herausforderungen, die Ethik, Recht und öffentliche Kommunikation betreffen, aber auch die Bedürfnisse von Betroffenen und Anforderungen an Versorgungsstrukturen sowie Aus-, Weiter- und Fortbildung im Kontext von Palliativversorgung und Sterbebegleitung. Auch das Pius-Hosital ist Teil dieser Initiative und beteiligt sich mit einem eigenen Projekt. Dies sieht die Entwicklung von Informationsmaterial für das Thema Vorsorgeplanung vor, um selbstbestimmte Vorbereitungen für den Fall einer sehr schweren Erkrankung treffen zu können sowie die Sensibilisierung von Klinik-Mitarbeiter/innen zur Bedeutung des Themas Vorsorgeplanung und Entwicklung von Bildungsangeboten.

Die Kooperationspartnerinnen und -partner des Oldenburger Palliativ- und Hospiznetzwerks haben sich im „Bündnis Pflege“, der örtlichen Pflegekonferenz der Stadt Oldenburg, auf Basis des Niedersächsischen Pflegegesetzes zusammengeschlossen, um die Charta zu unterstützen und gemeinsam mit der Stadt Oldenburg zu unterzeichnen. Die Organisation liegt beim Palliativwerk Oldenburg eG als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung und dem Hospiz St. Peter. Beiden Einrichtungen war es von Anfang an wichtig, es nicht bei einer pressewirksamen Unterzeichnung zu belassen, sondern im Netzwerk konkrete Projekte zu entwickeln, die je einem der Charta-Leitsätze entsprechen. Einen ersten Impuls setzte ein Online-Vortrag im Rahmen des Versorgungsnetzes Gesundheit im März 2021, in dem Natalie Römer von der Koordinierungsstelle in Berlin die Charta mit ihren Zielen, Aufgaben und Handlungsoptionen vorstellte. Im Herbst fanden sich unterschiedliche Institutionen und Einrichtungen zusammen, die sich bereiterklärten, kleinere und größere Projekte zu initiieren und den Charta-Prozess zu unterstützen. Zum Jahresbeginn 2022 konnten 17 Initiativen von insgesamt 12 Institutionen gezählt werden.

Gebündelt sind die Vorhaben unter der Schirmherrschaft des Bündnis Pflege als Pflegekonferenz der Stadt Oldenburg. Susan Gohr, Geschäftsführerin des Palliativwerks Oldenburg und Andreas Wagner, Geschäftsführer des Hospizes St. Peter, sind überwältigt von dem Ideenreichtum und dem Engagement der beteiligten Institutionen. Die Ideen reichen von lebens- und praxisnahen Handreichungen, Schulungskonzepten und Beratungsangeboten für Betroffene und Mitarbeitende in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, über eigene Evaluationsvorhaben, um vorhandene Expertisen zu bündeln, bis zu Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogrammen, die gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnerinnen und -partnern entwickelt werden. Letztere auch mit dem Ziel, den Pflegeberuf attraktiver zu machen. Zusätzlich informiert das Netzwerk über neue Versorgungsangebote, beispielsweise eine Palliativ-Ambulanz, ein Tageshospiz und eine zentrale Beratungs- und Koordinierungsstelle für Palliativversorgung.

Die Arbeit der Oldenburger Initiative zur Charta soll im Juli ihren Höhepunkt finden, in Form einer öffentlichen Veranstaltung mit hochkarätigen Vorträgen und Diskussionen zu unterschiedlichen Themen, die sich an interessierte Oldenburgerinnen und Oldenburger und das Fachpublikum richtet. Alle Beteiligten werden in den kommenden Monaten ihre Projekte voranbringen, um sie am 08. und 09. Juli 2022 im Science-Truck der Innovativen Hochschule Oldenburg der Öffentlichkeit vorzustellen. Beginnen werden die Präsentationstage am Freitagvormittag auf dem Julius-Mosen-Platz in Oldenburg. Zwei Tage vielseitiges Programm werden am Samstag gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Oldenburg und den Teilnehmenden der Oldenburger Charta Initiative mit der Unterzeichnung der Charta abgerundet. An beiden Tagen stehen die Initiatorinnen und Initiatoren der Projekte sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen für Fragen und Austausch zur Verfügung. Moderiert wird der Festakt von Vertreterinnen der Koordinationsstelle der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen aus Berlin. Interessierte sind eingeladen, am 8. und 9. Juli jeweils zwischen 10 und 18 Uhr auf den Julius-Mosen-Platz in Oldenburg zu kommen und die Oldenburger Charta Initiative kennenzulernen und zu unterstützen.

Programm und Informationen unter:

ihjo.de/innovationsmobil/ 

www.palliativwerk-ol.de/ 

Prof. Dominic Dellweg neuer Direktor der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie

8. April 2022

Dr. Regina Prenzel verabschiedet sich Ende Juni in den Ruhestand

Apl. Prof. Dr. med. Dominic Dellweg hat im April die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie im Pius-Hospital übernommen. Dr. Regina Prenzel, die die Klinik seit 2000 geleitet hat, verabschiedet sich Ende Juni in den Ruhestand.

Dominic Dellweg ist Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Somnologie und Intensivmedizin und war seit 2013 im nordrheinwestfälischen Schmallenberg als Chefarzt der Pneumologie im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft tätig. Er habilitierte an der Universität Marburg, welche ihm im März die Bezeichnung „Außerplanmäßiger Professor“ verlieh. Von 2018 bis 2021 war Dellweg Leiter der Sektion Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.

„Wir freuen uns sehr, dass Dominic Dellweg seine außerordentliche fachliche und wissenschaftliche Expertise zum Wohl des Pius-Hospitals – insbesondere auch im Weaning-Bereich und als Garant eines breiten Leistungsspektrums – einbringen wird und wünschen ihm einen gelungenen Start in unserem Haus“, so Geschäftsführer Michael Winkler.

Seit 1999 ist Dr. Regina Prenzel im Pius-Hospital tätig. Gestartet war sie als Leitende Ärztin für Pneumologie und bereits kurze Zeit später, im Februar 2000, wurde ihr die Leitung der damaligen Klinik für Innere Medizin übertragen, welche sie zur Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie weiterentwickelte. Bis zum Sommer wird Regina Prenzel Digitalisierungsprojekte des Krankenhauses mitgestalten und den Übergang der Klinikleitung begleiten.

 

 
 

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Prof. Dominic Dellweg neuer Direktor der  Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie

Kaufmännischer Direktor verabschiedet sich in den Ruhestand

5. April 2022

Mehrere Jahrzehnte lang hat Erich Thunhorst das Pius-Hospital begleitet. Anfang April verabschiedete er sich in Ruhestand

Erich Thunhorst startete 1986 im Pius-Hospital als Leiter der damaligen Abteilung für Kosten- und Leistungsrechnung und wurde 1989 zum Bereichsleiter Wirtschaft und Budgetierung. Ab 2007 war Erich Thunhorst erfolgreich in der Verantwortung als Kaufmännischer Direktor und als Mitglied im Management-Gremium, in welcher er sich mit hoher Verlässlichkeit und Kompetenz für die Weiterentwicklung und das Wohlergehen des Hauses engagiert hat. Sein betriebswirtschaftliches Fachwissen und seine umfassenden Erfahrungen kamen dabei insbesondere den zahlreichen und komplexen Bauvorhaben des Pius-Hospitals zugute, die Erich Thunhorst maßgeblich mit voranbrachte.

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Erich Thunhorst verabschiedet sich in den Ruhestand

Gemeinsame Erklärung des Pius-Hospitals und des Bischöflich Münsterschen Offizialats Vechta

30. März 2022

Die gewählten Mitglieder des Verwaltungsrats der Stiftung Pius-Hospital-Oldenburg, das Management-Team des Pius-Hospitals, Prof. Dr. Dr.  Rudy-Leon de Wilde, Pflegedirektor Werner Meyer, Kfm. Direktor Erich Thunhorst und Geschäftsführer Michael Winkler, und Vertreter des Bischöflich-Münsterschen Offizialats Vechta Finanzdirektor Michael Gr. Hackmann und RA Dr. Gerd Möller unter Einbeziehung von Herrn Weihbischof Theising haben am 30.03.2022 eingehend Lage und Perspektiven des Pius-Hospitals beraten auf der Grundlage der „Gemeinsamen Stellungnahme des Management-Gremiums des Pius-Hospitals mit Vertretern des BMO“ vom 22.03.2022. Nach offener und konstruktiver, vom gemeinsamen Willen zu einer zukunftsorientierten Entwicklung des Pius-Hospitals geleiteten Diskussion wurde folgende, sofort wirkende Einigung erzielt:

  1. Aufgrund erneuter Überprüfung unter Berücksichtigung der heutigen Diskussion werden die Abberufungsdekrete des BMO vom 02.03.2022 gegenüber den gewählten Verwaltungsratsmitgliedern zurückgenommen.
  2. Der Vorwurf der „groben Pflichtverletzung“ gegenüber den Verwaltungsratsmitgliedern wird nicht aufrechterhalten und zurückgenommen.
  3. Die stattgefundene Neuwahl der Verwaltungsratsmitglieder Dipl.-Ing. Ludger Korte, Dr. Josef Lange, RA Thomas Prenzel und Dr. Gerhard Rolfes für die Amtszeit vom 01.05.2022 bis 30.04.2027 wird vom BMO bestätigt.
  4. Die gemeinsame Stellungnahme von Management-Gremium des Pius-Hospitals und Vertretern des BMO zu einem Zusammenschluss auf Augenhöhe von Pius-Hospital und Evangelischem Krankenhaus Oldenburg vom 22.03.2022 wird bestätigt: Die weiteren Schritte zur Ausgestaltung werden gemeinsam von allen Beteiligten vorangetrieben. In dem zukünftigen Verhandlungsteam des Pius-Hospitals sind das Management, der Verwaltungsrat und zwei Repräsentanten des BMO vertreten.

Auf der Grundlage dieser Einigung werden alle Beteiligten gemeinsam für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Pius-Hospitals zusammenwirken. Damit ist die Basis dafür geschaffen, dass Vertrauen wieder wachsen kann. Großer Dank gebührt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pius-Hospitals.

 

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Gemeinsame Erklärung des Pius-Hospitals Oldenburg und des Bischöflich Münsterschen Offizialats Vechta

Universitätsklinik für Augenheilkunde gründet Berufsfachschule für Orthoptik

29. März 2022

Versorgung der Region langfristig stärken / Jährlich sechs Ausbildungsplätze

Der Universitätsklinik für Augenheilkunde im Pius-Hospital Oldenburg ist es gelungen, eine Lücke in der Ausbildungslandschaft des Landes Niedersachsens und insbesondere im Nordwesten zu schließen. Ab September können jedes Jahr sechs Schülerinnen und Schüler mit einer dreijährigen Ausbildung zur Orthoptistin/zum Orthoptisten im Oldenburger Pius-Hospital starten.

Die neu gegründete Berufsfachschule ist eine von derzeit 14 Schulen in Deutschland und die einzige ihrer Art in Niedersachsen. „Als universitätsmedizinische Einrichtung sehen wir uns neben der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten auch in der Verantwortung die strabologische, neuroophthamologische und kinderophtalmologische Versorgung durch Orthoptistinnen und Orthoptisten in der Region wesentlich, substantiell und langfristig zu stärken“, begründet Prof. Dr. Dr. med. Stefan Schrader, Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde, die Motivation für die Gründung einer eignen Schule für Orthoptistinnen und Orthoptisten in Oldenburg. Bekanntermaßen bestehe auch in diesem Bereich inzwischen Fachkräftemangel, weswegen die Zukunftsaussichten für Absolventinnen und Absolventen sehr gut seien.

Die Funktion des leitenden Orthoptisten und der Schulleitung übernimmt Julian Hormann, die ärztliche Schulleitung verantwortet Dr. med. Thomas Lischka, Oberarzt und Leiter des Schwerpunktes Strabologie und Kinderophthalmologie in der Universitätsklinik für Augenheilkunde.

„Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine anspruchsvolle praxisorientierte Ausbildung, bei der wir sie sehr intensiv betreuen und umfassend auf den Beruf vorbereiten“, erklärt Julian Hormann. Das Curriculum aus theoretischem und praktischem Unterricht wird in den Klinikalltag integriert. „Somit lernen die Auszubildenden als Teil des Teams und im Umfeld der universitätsmedizinischen Augenheilkunde mit einem großen Behandlungsspektrum schon früh viele Krankheitsbilder kennen und eignen sich das Handwerkszeug anhand spannender, abwechslungsreicher und praxisnaher Fragestellungen an“, ergänzt Dr. med. Thomas Lischka.

Der staatlich anerkannte Beruf der Orthoptistin / des Orthoptisten gehört zur Gruppe der medizinischen Fachberufe. Orthoptistinnen und Orthoptisten arbeiten sehr eigenverantwortlich auf dem Gebiet der orthoptischen Diagnostik und Therapie. Sie betreuen Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen mit Störungen des einseitigen und beidseitigen Sehens. Dabei arbeiten sie sehr eng mit ihren ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen und unterstützen diese mit ihrem ganz speziellen Know-how. Einsatzgebiete sind Augenkliniken, augenärztliche Praxen, neurologische Kliniken, Frühförderstellen, Reha-Einrichtungen, Blindeninstitute oder die Forschung.

Details zur Bewerbung finden sich hier auf der Pius-Homepage.

 

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Universitätsklinik für Augenheilkunde gründet Berufsfachschule für Orthoptik
Universitätsklinik für Augenheilkunde gründet Berufsfachschule für Orthoptik
Letzte Aktualisierung: 13.05.2022