Pressemitteilungen

Hier haben wir für Sie Presseinformationen zum Download bereit gestellt. Für weitere Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Michael Dernoscheck, Bertine Pienkos-Sandmann, Presseinformationen aus dem Pius-Hospital

Forschung an künstlichem Hornhautgewebe geht weiter

5. Dezember 2022

Die Transplantation von Hornhaut kann Menschen mit einschlägigen Augenkrankheiten und -verletzungen dabei helfen, ihr Sehvermögen zu erhalten – allerdings herrscht ein weltweiter Mangel an Spendermaterial. Prof. Dr. Dr. Stefan Schrader, Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde im Pius-Hospital Oldenburg, und Dr. Sonja Mertsch, Leiterin des Forschungslabors der Universitätsklinik für Augenheilkunde der Universität Oldenburg, forschen deshalb bereits seit Jahren an einer Alternative und haben dabei bereits bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Jetzt geht ihre Arbeit in die nächste Phase.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die weitere Entwicklung eines sogenannten Hornhautstromaersatzgewebes zur Augenoberflächenrekonstruktion. Das Hornhautstroma ist die mittlere und mit 90 Prozent dickste Schicht der menschlichen Hornhaut. Wie auch in den Vorgängerprojekten arbeiten die Oldenburger eng mit Forschenden der Universitäten Braunschweig und Würzburg zusammen. Nach Oldenburg fließen Fördermittel in Höhe von rund 250.000 Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.

Bereits nachgewiesen haben die Forschenden, dass sie aus Bindegewebszellen der Hornhaut, den sogenannten Fibroblasten, dünne Matrices heranwachsen lassen können. Die Bindegewebszellen gewinnen sie aus gespendeten Hornhautresten, die im Rahmen von Transplantationen bei der Anpassung ans Empfängerauge übrigbleiben. Die auf diese Weise gezüchteten sogenannten Cell-Sheets sind hoch transparent und stabil genug, um sie auf dem Auge vernähen zu können. Diese vielversprechenden Ergebnisse wurden bereits im Fachjournal „Journal of Tissue Engineering and Regenerative Medicine“ veröffentlicht und zusätzlich mit dem Brewitt Publikationspreis des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands e.V. ausgezeichnet.

Das Verfahren wollen die Forschenden jetzt weiter entwickeln und die Biokompatibilität des Materials untersuchen. Dazu will das Forschungsteam die Generierung der Matrices in weiten Teilen automatisieren. Am Uniklinikum Würzburg wird dafür ein Bioreaktor entwickelt, in dem die Cell-Sheets automatisch mit Nährstoffen versorgt werden und so kontaminationsfrei wachsen können. Weil das Wachstum aktuell noch rund ein Jahr dauert, untersuchen die Forschungspartner an der TU Braunschweig, inwieweit sich die einzelnen Cell-Sheets schichten lassen, um schneller die erforderliche Dicke zu erreichen.

Mertsch und Schrader werden in Oldenburg die gestapelten Cell-Sheets nähergehend untersuchen und mit nicht-gestapelten Proben aus früheren Untersuchungen sowie mit natürlicher, menschlicher Hornhaut vergleichen. Insbesondere interessieren sie sich für das Wachstum und Verhalten von menschlichen Hornhautzellen auf den Konstrukten sowie die Transparenz und Haltbarkeit der Matrices. Außerdem gehen die Forschenden der Frage nach, ob in den gestapelten Cell-Sheets auch Nervenfasern einwachsen können. Das ist nötig, damit sich die verletzte Augenoberfläche regenerieren kann. Zusätzlich soll der wichtige Aspekt der Biokompatibilität des Gewebes untersucht werden. Davon hängt maßgeblich ab, ob das von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern künstlich gezüchtete Material langfristig auch bei Menschen zum Einsatz kommen und dazu beitragen kann, dem weltweiten Mangel an Spender-Hornhäuten besser begegnen zu können.

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Hornhaut

Faszination Lunge – Öffentlicher Aktionstag am 24. September 2022 im Pius-Hospital

16. September 2022

In der Corona-Pandemie sind die Lunge und deren mögliche Schädigungen durch eine Infektion mit dem Virus stark in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Erschöpfung, Luftnot und das Gefühl, nicht mehr richtig durchatmen zu können, beschäftigen – im Laufe einer COVID-Erkrankung und auch danach – viele Menschen. Dieses und viele weitere Themen rund um das wichtige Organ beleuchtet der öffentliche Aktionstag „Faszination Lunge“ am 24. September 2022 in der Peterstraße 28-32 im früheren „NWZ-Turm“.

Von 10.00 bis 15.30 Uhr erwartet ein Pius-Team aus Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen mit Unterstützung niedergelassener Pneumologinnen und Pneumologen aus Oldenburg und den Selbsthilfegruppen für COPD und Lungenkrebs die Interessierten mit Informationsständen und spannenden Vorträgen. Auf dem Programm stehen u.a. Lungensport, Rauchentwöhnung, Vorsorge, Diagnose und Therapie von Atemwegserkrankungen und insbesondere Lungenkrebs sowie Informationen und Tipps zu Inhalation, Schnarch-Therapie und Ernährung. Bei einer Spirometrie können die Besucherinnen und Besucher ihre Lungenfunktion testen lassen. „Das Ziel unseres Infotages ist die Selbsterkennung entsprechender Symptome und Erkrankungen durch Betroffene zu fördern, über die Entstehung, Diagnose und Therapie zu informieren sowie zusätzliche Unterstützungsangebote vorzustellen“, erklärt Professor Dominic Dellweg, seit April Direktor der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie im Pius-Hospital. „Aus demographischen Gründen und durch externe Einflussfaktoren wie Rauchen oder Umweltbelastungen ist die Prävalenz von Lungenerkrankungen gestiegen, zum Beispiel von COPD und Lungenkrebs. Nun ist noch COVID dazu gekommen.“ Auf den aktuellen Forschungsstand der Infektion und die Frage, was man unter dem Long- bzw. Post-COVID-Syndrom versteht, geht der erfahrene Lungenfacharzt in zwei Vorträgen ein.
Der Aktionstag richtet sich an alle Interessierten von Jung bis Alt, Betroffene und Angehörige. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Programm

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Aktionstag Faszination Lunge am 24.9.22 im Pius-Hospital
Aktionstag Faszination Lunge am 24.9.22 im Pius-Hospital
Aktionstag Faszination Lunge am 24.9.22 im Pius-Hospital
Aktionstag Faszination Lunge am 24.9.22 im Pius-Hospital

Orthoptik made in Oldenburg – Ausbildung an Niedersachsens einziger Berufsfachschule gestartet

7. September 2022

Ausbildung an Niedersachsens einziger Berufsfachschule gestartet

Acht Schülerinnen und Schüler haben eine dreijährige Ausbildung zur Orthoptistin/zum Orthoptisten in der neu gegründeten Berufsfachschule für Orthoptik im Pius-Hospital begonnen. Der Universitätsklinik für Augenheilkunde im Pius-Hospital Oldenburg ist es somit gelungen, eine Lücke in der Ausbildungslandschaft des Landes Niedersachsens und insbesondere im Nordwesten zu schließen. Die Ausbildungsplätze waren im Nu vergeben.

Die neu gegründete Berufsfachschule ist eine von 14 Schulen in Deutschland und die einzige ihrer Art in Niedersachsen. „Als universitätsmedizinische Einrichtung sehen wir uns neben der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten auch in der Verantwortung die strabologische, neuroophthamologische und kinderophtalmologische Versorgung durch Orthoptistinnen und Orthoptisten in der Region wesentlich, substantiell und langfristig zu stärken“, begründet Prof. Dr. Dr. med. Stefan Schrader, Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde, die Motivation für die Gründung einer eigenen Schule für Orthoptistinnen und Orthoptisten in Oldenburg. Bekanntermaßen bestehe auch in diesem Bereich inzwischen Fachkräftemangel, weswegen die Zukunftsaussichten für Absolventinnen und Absolventen sehr gut seien. Zunächst mit sechs Ausbildungsplätzen geplant konnte das Angebot aufgrund der guten Bewerberlage sogar auf acht Plätze erhöht werden.

Die Funktion des leitenden Orthoptisten und der Schulleitung übernimmt Julian Hormann, die ärztliche Schulleitung verantwortet Dr. med. Thomas Lischka, Oberarzt und Leiter des Schwerpunktes Strabologie und Kinderophthalmologie in der Universitätsklinik für Augenheilkunde.

„Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine anspruchsvolle praxisorientierte Ausbildung, bei der wir sie sehr intensiv betreuen und umfassend auf den Beruf vorbereiten“, erklärt Julian Hormann. Das Curriculum aus theoretischem und praktischem Unterricht wird in den Klinikalltag integriert. „Somit lernen die Auszubildenden als Teil des Teams und im Umfeld der universitätsmedizinischen Augenheilkunde mit einem großen Behandlungsspektrum schon früh viele Krankheitsbilder kennen und eignen sich das Handwerkszeug anhand spannender, abwechslungsreicher und praxisnaher Fragestellungen an“, ergänzt Dr. med. Thomas Lischka.

Der staatlich anerkannte Beruf der Orthoptistin / des Orthoptisten gehört zur Gruppe der medizinischen Fachberufe. Orthoptistinnen und Orthoptisten arbeiten sehr eigenverantwortlich auf dem Gebiet der orthoptischen Diagnostik und Therapie. Sie betreuen Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen mit Störungen des einseitigen und beidseitigen Sehens. Dabei arbeiten sie sehr eng mit ihren ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen und unterstützen diese mit ihrem ganz speziellen Know-how. Einsatzgebiete sind Augenkliniken, augenärztliche Praxen, neurologische Kliniken, Frühförderstellen, Reha-Einrichtungen, Blindeninstitute oder die Forschung.


Lina Siefken hat bereits eine Ausbildung als Optikerin abgeschlossen, auf der sie nun aufbauen möchte. „Als ich erfahren habe, dass ich die Ausbildung zur Orthoptistin in Oldenburg machen kann und dafür nicht nach Hamburg ziehen muss, habe ich mich sehr gefreut.“ Foto: Pius-Hospital


Fabian Tschackert hat sich nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann mit anschließender Tätigkeit im Autohandel entschlossen, sich beruflich zu verändern. „Ich möchte mit meiner Tätigkeit gern Menschen helfen und damit etwas Sinnstiftendes tun. Das kann ich im Beruf des Orthoptisten.“ Foto: Pius-Hospital

Weitere Informationen zur Ausbildung im Pius-Hospital finden sich hier.

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Orthoptik made in Oldenburg
Orthoptik made in Oldenburg
Orthoptik made in Oldenburg
Orthoptik made in Oldenburg

Feierlicher Übergang

3. September 2022

Prof. Dominic Dellweg hat im April die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie im Pius-Hospital übernommen. Dr. Regina Prenzel, die die Klinik seit 2000 geleitet hatte, verabschiedete sich Ende Juni in den Ruhestand. Die offizielle „Staffelstabübergabe“ erfolgte nun bei einer Festveranstaltung in der „Alten Fleiwa“ – mit guten Wünschen für den neuen Klinikdirektor und Würdigungen der zahlreichen Leistungen, die Regina Prenzel während ihrer Laufbahn im Pius-Hospital erbracht hatte. Einen Festvortrag über die Entwicklung der Pneumologie hielt Prof. Tobias Welte, Direktor der Klinik für Pneumologie der Medizinischen Hochschule Hannover und angesehener Lungenforscher.

Gestartet war Regina Prenzel im Pius-Hospital Ende 1999 als Leitende Ärztin für Pneumologie. Bereits kurze Zeit später, im Februar 2000, wurde ihr die Leitung der damaligen Klinik für Innere Medizin übertragen, welche später zur Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie wurde. „Regina Prenzel hat sich als ausgezeichnete Expertin auf ihrem Fachgebiet mit sehr großem Engagement um die ihr anvertrauten Patientinnen und Patienten gekümmert und sich gleichzeitig in der Führung ihrer Klinik um die Belange ihres Teams und des gesamten Hauses verdient gemacht, u.a. bei der Einführung der digitalen Patientenakte, die sie maßgeblich mitsteuerte, oder in der studentischen Lehre“, so Pius-Geschäftsführer Michael Winkler anerkennend. 

„Sie scheute keine Anstrengungen, die Klinik stets für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten und mit viel Einsatz die interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern – auch mit den Zu- und Einweisenden.“ Diese finden in der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie und der bis 2021 dazugehörigen Notfallmedizin heute einen verlässlichen und bestens aufgestellten Partner und Ansprechpartner für die Behandlung der gemeinsamen Patienten vor – ein solides Fundament, auf dem Professor Dellweg und sein Team weiter aufbauen. „Wir danken Frau Dr. Prenzel von Herzen für ihren langjährigen engagierten Einsatz und wünschen ihr alles erdenklich Gute für den neuen Lebensabschnitt“, so Michael Winkler.

Dominic Dellweg ist Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Somnologie und Intensivmedizin und war seit 2013 im nordrheinwestfälischen Schmallenberg als Chefarzt der Pneumologie im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft tätig. Er habilitierte an der Universität Marburg, welche ihm im März die Bezeichnung „Außerplanmäßiger Professor“ verlieh. Von 2018 bis 2021 war Dellweg Leiter der Sektion Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.

„Wir freuen uns sehr, dass Dominic Dellweg seine außerordentliche fachliche und wissenschaftliche Expertise zum Wohl des Pius-Hospitals – insbesondere auch im Weaning-Bereich und als Garant eines breiten Leistungsspektrums – einbringen wird und wünschen ihm viel Erfolg“, so Geschäftsführer Michael Winkler.

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Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie

Neubau für moderne Sterilgutaufbereitung von EV und Pius errichtet

31. August 2022

Tochterunternehmen Sterico zieht nach Kayhausen
Die Sterico Oldenburg GbR hat in der Margarete-Steiff-Straße 1 im Bad Zwischenahner Gewerbegebiet Kayhausen ein neues Firmengebäude errichtet. Nun steht es kurz vor der Fertigstellung. Das Tochterunternehmen von Evangelischem Krankenhaus und Pius-Hospital hat in den Neubau insgesamt circa 14 Millionen Euro investiert – 9,5 Millionen Euro davon stammen aus Landesmitteln.
 

    Für die Aufbereitung von Medizinprodukten im Krankenhaus bestehen inzwischen zahlreiche gesetzliche und hygienische Bestimmungen. Um diesen Anforderungen mit dem einhergehenden Bedarf an Fläche zu entsprechen und die Sterilgutaufbereitung auch zukünftig hoch professionell und sicher umsetzen zu können, hat sich die Geschäftsführung der Sterico Oldenburg GbR für einen Neubau im Gewerbegebiet in Kayhausen entschieden.
    Hierbei handelt es sich um einen Bau aus 35 Modulen mit einer Gesamtfläche von 1.650 Quadratmetern. Das Erdgeschoss mit 20 Modulen umfasst die komplette Produktionsfläche sowie Büro- und Sozialräume. Im Obergeschoss (650 m²) aus 15 Modulen befindet sich die Technikzentrale. Die Bauzeit betrug rund elf Monate.
    „Alle Prozesse rund um die Reinigung, Desinfektion, Trocknung, Verpackung, Kontrolle und Sterilisation können wir hier am neuen Standort optimal abbilden und unsere langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit in dem Bereich weiter fortsetzen“, fasst Sterico-Geschäftsführer Erich Thunhorst zusammen. Bereits seit 2003 betreiben EV und Pius durch die Tochtergesellgesellschaft gemeinsam eine Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) und versorgen die OP-Abteilungen, Ambulanzen und Stationen der beiden Häuser mit sterilisierten medizinischen Instrumenten und Utensilien. Die bisherige Anlage befand sich im Untergeschoss des EV und war zu beengt geworden und technisch in die Jahre gekommen.
    Das vergrößerte Sterico-Team aus mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zieht am 10. September in die neuen, größeren Räumlichkeiten. Dort bereitet es im wöchentlich wechselnden Zweischichtbetrieb jährlich über 100.000 Produktionen auf dem neuesten Stand der Technik und unter den aktuellen hygienischen sowie gesetzlichen Bedingungen auf.
    Mit dem Klinikum Oldenburg wurde im Zuge der Neubauplanung ein Ausfallkonzept auf Gegenseitigkeit erarbeitet.
    Gebäudestruktur:

    • Unreiner Bereich (Wareneingang)
      Auf der „unreinen Seite“ wird das kontaminierte Instrumentarium in dafür vorgesehenen geschlossenen Transportwagen angeliefert. Die Mitarbeiter in diesem Bereich bereiten das kontaminierte Instrumentarium vor und geben dieses zur Reinigung und Desinfektion in die entsprechenden Geräte.
    • Packbereich (Reiner Bereich)
      Im Packbereich findet nach Abschluss des Reinigungs- und Desinfektionsprozesses zunächst eine optische und parametrische Chargenfreigabe statt. Die OP-Sets werden nach einer Sichtung und Funktionskontrolle des gereinigten Instrumentariums von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wieder zusammengeführt und verpackt.
    • Steriler Bereich (Sterilisation/Warenausgang)
      Die Dampfsterilisation erfolgt in einem Druckbehälter bei 134 Grad Celsius. Nach dem Abschluss des Sterilisationsprozesses findet auch hier eine optische und parametrische Chargenfreigabe statt. Anschließend erfolgt die Zuordnung der Siebe (Sterilgut) in entsprechenden Transportwagen der jeweiligen Abteilungen der Krankenhäuser, die nach der Bestückung verschlossen und verplombt werden.
    • Logistik
      Die Mitarbeiter in der Logistik transportieren die verplombten Transportwagen in die entsprechenden OP-Abteilungen der Krankenhäuser. Hierfür stehen zwei Transporter mit Ladebühne und beheizbarem Koffer zur Verfügung, um bei kalten Temperaturen eine erneute Kondensation der verpackten Siebe zu vermeiden.
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    Sterico-Neubau August 2022

    Ein Herz für die Pflege

    22. Juli 2022

    21 Auszubildende aus dem Pius-Hospital und insgesamt zehn aus den Kooperationshäusern St. Marienhospital in Friesoythe und Johanneum in Wildeshausen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind nun fit für das weitere Berufsleben.

     „Auf einem Arbeitsmarkt, der praktisch leergefegt ist, haben unsere Absolventinnen und Absolventen mit dieser fundierten Ausbildung beste Zukunftsaussichten – sie müssen sich nur noch entscheiden, wo es hingehen soll“, weiß Katja Leinau, kommissarische Leiterin der Schule für Pflegefachberufe im Pius-Hospital. 13 von ihnen haben die „Qual der Wahl“ bereits hinter sich: Sie setzen ihren Werdegang im Pflegebereich des Pius-Hospitals fort und unterstützen ab sofort die Teams auf den verschiedenen Stationen.

    Davor dürfen sich die Absolventinnen und Absolventen jedoch erst einmal wieder richtig feiern lassen – Gottesdienst und Abschiedsfeier auf der Pius-Terrasse mit Familien und Freunden inklusive.

     

    In der Schule für Pflegefachberufe im Pius-Hospital ist mit diesem Examenskurs zum letzten Mal die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in abgeschlossen worden. Die nachfolgenden Jahrgänge werden nach einer Reform die generalistische Ausbildung zur „Pflegefachfrau, zum „Pflegefachmann“ absolvieren.     

     

    Die nächste Möglichkeit zur Ausbildung startet am 1. August 2022. Infos finden sich auf der Pius-Homepage im Bereich „Karriere“.

    31 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen erfolgreich im Pius-Hospital examiniert

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    Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler auf dem Dach des Pius-Hospital
    Letzte Aktualisierung: 05.12.2022