Pressemitteilungen

Hier haben wir für Sie Presseinformationen zum Download bereit gestellt. Für weitere Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Michael Dernoscheck, Bertine Pienkos-Sandmann, Presseinformationen aus dem Pius-Hospital

Ein Herz für die Pflege

22. Juli 2022

21 Auszubildende aus dem Pius-Hospital und insgesamt zehn aus den Kooperationshäusern St. Marienhospital in Friesoythe und Johanneum in Wildeshausen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind nun fit für das weitere Berufsleben.

 „Auf einem Arbeitsmarkt, der praktisch leergefegt ist, haben unsere Absolventinnen und Absolventen mit dieser fundierten Ausbildung beste Zukunftsaussichten – sie müssen sich nur noch entscheiden, wo es hingehen soll“, weiß Katja Leinau, kommissarische Leiterin der Schule für Pflegefachberufe im Pius-Hospital. 13 von ihnen haben die „Qual der Wahl“ bereits hinter sich: Sie setzen ihren Werdegang im Pflegebereich des Pius-Hospitals fort und unterstützen ab sofort die Teams auf den verschiedenen Stationen.

Davor dürfen sich die Absolventinnen und Absolventen jedoch erst einmal wieder richtig feiern lassen – Gottesdienst und Abschiedsfeier auf der Pius-Terrasse mit Familien und Freunden inklusive.

 

In der Schule für Pflegefachberufe im Pius-Hospital ist mit diesem Examenskurs zum letzten Mal die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in abgeschlossen worden. Die nachfolgenden Jahrgänge werden nach einer Reform die generalistische Ausbildung zur „Pflegefachfrau, zum „Pflegefachmann“ absolvieren.     

 

Die nächste Möglichkeit zur Ausbildung startet am 1. August 2022. Infos finden sich auf der Pius-Homepage im Bereich „Karriere“.

31 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen erfolgreich im Pius-Hospital examiniert

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Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler auf dem Dach des Pius-Hospital

Universitätsklinik für Gynäkologie engagiert sich durch GIZ-Förderprogramm für Klinikpartnerschaft in Kolumbien

21. Juli 2022

Seit vier Jahren unterstützt die Universitätsklinik für Gynäkologie des Pius-Hospitals das Krankenhaus Hospital Mario Correa Rengifo in der kolumbianischen Stadt Cali. Ein erstes Projekt widmete sich der Gesundheitsaufklärung und Versorgung der Frauen und setzt sich für die Schulung des medizinischen Personals vor Ort ein. Durch das zweite wurden in der Corona-Zeit dringend benötige Ressourcen und Geräte zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen der sogenannten Hospital Partnerships, dem globalen Förderprogramm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) konnte die Universitätsklinik für Gynäkologie des Pius-Hospital insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung stellen. „Das Ziel unseres ersten Partnerschaftsprojekts mit dem Hospital Mario Correa Rengifo de Cali war es, die Qualität der Versorgung von jungen Frauen zu verbessern“, erläutert Dr. med. Luz Angela Torres-de la Roche, wissenschaftliche Koordinatorin der Universitätsklinik für Gynäkologie im Pius-Hospital, die selbst aus Cali stammt. Klinikdirektor Professor Rudy Leon de Wilde hat mit ihr die Projektpartnerschaft initiiert und die zielgerichtete Förderung eingeworben.

 

Insbesondere für jugendliche und sehr junge Frauen, von denen es in dem Bezirk des Hospitals Mario Correa Rengifo überproportional viele gibt, sollte die Versorgung und Aufklärung verbessert werden – durch u.a. Workshops, Hausbesuche, Schwangerschaftskontrolle, psychologische Unterstützung oder Yogakurse. Zur Verfügung gestellt wurde auch ein Ultraschallgerät, an dem das dortige Klinikpersonal geschult wurde. „Im Lauf der Zeit konnte das Programm auch auf weitere Krankenhäuser ausgedehnt werden. Ein Schulungsprogramm für Geburtsbegleiterinnen, die sogenannten Doulas, das durch die oldenburgische Hebamme Isabell Baum und die kolumbianische Doula MSc. Amparo Vesga vor Ort unterstützt wurde, kam hinzu“, so Luz Angela Torres-de la Roche. Der Kontakt ist bis heute intensiv.

 

Um die direkten und indirekten Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern, erhielt das betreffende Krankenhaus 2021 durch ein weiteres Projekt Unterstützung mit der Hilfe aus Oldenburg. Die Aktivitäten umfassten die Anschaffung von Schutzkleidung und medizinischen Geräten, Ausbildungsworkshops zur Prävention von Infektionen und Maßnahmen zur Eindämmung von Epidemien und lokalen Ausbrüchen, das klinische Management schwerer Atemwegserkrankungen, die Einführung medizinischer Leitlinien und Aufklärungskampagnen in der Gemeinde sowie die Verbesserung der häuslichen Pflege und des Nachsorgeprogramms für leichtkranke und entlassene Patienten. „Die Pandemie ist eine weltweite Herausforderung, die wir nur gemeinsam in solidarischer Anstrengung meistern können“, sagt Prof. Dr. Dr. med. Rudy Leon De Wilde. „Wir und das Hospital Mario Correa Rengifo sind froh und dankbar, dass wir durch das GIZ die Möglichkeit hatten, zu helfen.“ Die Klinikpartnerschaften der GIZ werden durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beauftragt und finanziert sowie mitfinanziert durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) gefördert.

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Prof. De Wilde, Dr. Torres de la Roche, Michael Winkler, Werner Meyer, Pius-Hospital
Mutter-Kind-Workshop Kolumbien

Stellungnahme: Zusammengehen von Pius-Hospital und Evangelischem Krankenhaus

19. Juli 2022

Mit Bedauern teilen wir mit, dass das Bischöflich Münstersche Offizialat Vechta (BMO) den Plänen für einen Zusammenschluss von Pius-Hospital und Evangelischem Krankenhaus Oldenburg in Form der Fusion zu einer neuen Gesellschaft und damit zu einem zukunftsträchtigen christlichen Krankenhaus mit 800 Klinikbetten eine Absage erteilt.

Das BMO begründet dies mit einem von ihm ohne notwendigen Anlass in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten von Prof. Dr. Wilhelm-Albrecht Achilles, Braunschweig. Das BMO leitet aus dem Gutachten ab, dass eine Fusion der beiden Einrichtungen zu einem Krankenhaus nicht durch den Stifterwillen gedeckt sei.

Ein Gutachten von Prof. Dr. Martin Schulte, TU Dresden, in Auftrag gegeben von der Stiftung Pius-Hospital, war im März 2022 zum gegenteiligen Schluss gekommen.

In der gemeinsamen Erklärung von BMO und Pius-Hospital vom 30. März 2022 heißt es u. a.: „Die gemeinsame Stellungnahme von Management-Gremium des Pius-Hospitals und Vertretern des BMO zu einem Zusammenschluss auf Augenhöhe von Pius-Hospital und Evangelischem Krankenhaus Oldenburg vom 22.03.2022 wird bestätigt: Die weiteren Schritte zur Ausgestaltung werden gemeinsam von allen Beteiligten vorangetrieben“. Diese Absprache wird nun aufgrund des Gutachtens durch das BMO nicht mehr aufrechterhalten. Dieses Abweichen von der am 30.03.2022 gemeinsam erarbeiteten Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit trifft uns überraschend. Es gefährdet aus unserer Sicht die zukunftsorientierten Entwicklungsmöglichkeiten unseres Pius-Hospitals.

Das uns am 12.07.2022 per E-Mail übermittelte Rechtsguthaben werden wir sorgfältig prüfen und bewerten und – wegen der Ferien- und Urlaubszeit – im August mit dem Verwaltungsrat erörtern. Bis dahin bitten wir von Anfragen für weitere Stellungnahmen abzusehen.

Oldenburg, 18. Juli 2022

Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie: Christoph-Maria Ratusinski übergibt Leitung kommissarisch an Andreas Cöster

17. Juni 2022

Nach 24 Jahren als Klinikdirektor im Pius-Hospital verabschiedet sich Dr. Christoph-Maria Ratusinski in den Ruhestand. Bis ein Nachfolger gefunden ist, führt der Leitende Arzt, Dr. Andreas Cöster, kommissarisch die Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie im Pius-Hospital.

Seine Ausbildung als Mediziner absolvierte Ratusinski in seiner Geburtsstadt Warschau, bis er 1983 als Assistenzarzt nach Hamburg wechselte, wo er 1990 Oberarzt wurde und seinen Facharzt für Gefäßchirurgie machte. Bis Christoph-Maria Ratusinski 1998 zusätzlich den Facharzt für Thoraxchirurgie erlangte und nach Oldenburg kam, sammelte er umfassende Erfahrungen durch zahlreiche Aufenthalte an führenden Gefäß- und endovaskulären Zentren in den Vereinigten Staaten.
Seine Expertise setzte der versierte Chirurg im Pius-Hospital mit großem Engagement als Direktor der Klinik für Thorax-, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, als Leiter des Oldenburger Gefäßzentrums und über viele Jahre auch als stellvertretender Ärztlicher Direktor zum Wohl von Patienten, Klinik und Team ein. Insbesondere die Weiterentwicklung schonender und innovativer Operationstechniken bildete einen Schwerpunkt Ratusinskis operativen wie wissenschaftlichen Wirkens. Die beiden Bereiche der Gefäß- und Thoraxchirurgie entwickelte der Klinikdirektor über die Jahre erfolgreich weiter, so dass 2021 daraus zwei eigenständige Kliniken entstehen konnten. „Für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz für unser Pius-Hospital danken wir Herrn Dr. Ratusinski von ganzem Herzen und wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und vor allem Gesundheit“, verabschiedet sich Pius-Geschäftsführer Michael Winkler im Namen der Mitarbeitenden.
Bis zur Nachbesetzung der Klinikleitung konnte Dr. Andreas Cöster als kommissarischer Direktor gewonnen werden, der das operative Leistungsspektrum der Klinik gemeinsam mit seinem Team lückenlos fortführen wird. Dr. Andreas Cöster ist seit 2000 im Pius-Hospital, seit 2015 Leiter des endovaskulären Zentrums und seit 2021 Leitender Arzt der Klinik. Er hat sein umfassendes Können und fundiertes Fachwissen auch bei der Planung des neuen Hybrid-OP eingesetzt und daran mitgewirkt, dass die Klinik heute operativ State-of-the-Art ist.

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Christoph-Maria Ratusinski übergibt kommissarische Leitung an Andreas Cöster

Focus-Liste „Deutschlands Top-Ärzte“ 2022: Pius-Hospital wird sechs Mal genannt

10. Juni 2022

In einem Krankenhaus sind zufriedene Patienten und deren Behandlungserfolge stets das Ergebnis einer interprofessionellen und interdisziplinären Teamleistung – vom ersten Kontakt in der Ambulanz, über die stationäre Aufnahme und OP bis hin zur Nachsorge. So auch im Pius-Hospital. Durchschnittlich sehr hohe Weiterempfehlungsraten zeugen von dieser Zufriedenheit.

Aber auch Ärztinnen und Ärzte bewerten sich untereinander. Zum Beispiel im Rahmen der regelmäßigen Abfragen des Magazins „Focus Gesundheit“. Um Patienten die Suche nach für sie geeigneten Ärztinnen und Experten zu erleichtern, veröffentlicht das Magazin einmal im Jahr eine aktuelle Empfehlungsliste der sogenannten Top-Ärzte in Deutschland. Diese umfasst 2022 4155 Medizinerinnen und Mediziner für 122 Erkrankungen und Fachgebiete von Allergie über Herz bis Zahnmedizin. In der aktuellen Liste werden auch vier Ärzte und eine Ärztin des Pius-Hospitals für sechs Bereiche aufgeführt. „Über dieses Vertrauen freuen wir uns sehr. Grundlage dieser Leistung ist die hervorragende Zusammenarbeit aller Berufsgruppen miteinander – auf jeder Ebene“, betont Michael Winkler, Geschäftsführer des Pius-Hospitals.

Die Liste nennt das Pius-Hospital für die Bereiche „Hernienchirurgie“ und „Endokrine Chirurgie“ mit Prof. Dr. Dirk Weyhe, Direktor der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie, „Lungenkrebs“ mit Prof. Dr. Frank Griesinger, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin — Onkologie, „Gynäkologische Operationen“ mit Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde, Direktor der Universitätsklinik für Gynäkologie, „Hornhauterkrankungen“ mit Prof. Dr. Dr. Stefan Schrader, Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde und „COPD und Lungenemphysem“ mit Dr. Regina Prenzel, Direktorin Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie (bis 06/22).

Die Erhebung führt ein unabhängiges Recherche-Institut durch. Sie gründet auf einer bundesweiten Befragung von Medizinern nach dem Fachkönnen ihrer Kollegen. Im Zentrum der Recherche steht die Frage an die Ärzte: Von wem würden Sie sich selbst oder einen engen Verwandten behandeln lassen? Daneben erfassen die Rechercheure weitere Kriterien, welche die medizinische Qualität eines Arztes widerspiegeln soll, etwa die Zahl der Publikationen oder die Bewertungen von Patientenverbänden und Selbsthilfegruppen.
 

Krankenhaus zum Anfassen und Mitmachen: Zukunftstag im Pius mit vollem Programm

9. Mai 2022

So vielfältig wie die Aufgabengebiete im Krankenhaus sind, stellte sich auch das Programm des Zukunftstags für Mädchen und Jungen Ende April im Pius-Hospital dar. 22 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren waren der Einladung des Organisationsteams gefolgt und lernten das Krankenhaus aus der Perspektive der Mitarbeitenden kennen. Dabei hatten sie einen ganzen Vormittag lang viel Spaß und alle Hände voll zu tun.

Um die Weichen für den Berufseinstieg vielleicht jetzt schon zu stellen, präsentierte das Pius-Hospital mit vielen Aktionen und Informationen die verschiedensten Bereiche und Berufsbilder. Insbesondere der Pflegebereich hatte sich einiges einfallen lassen. So schlüpften die jungen Teilnehmer zum Beispiel in einen gerontologischen Anzug, lernten wie man Patienten hilft, ihre Kräfte zu mobilisieren, man einen Verband korrekt anlegt oder, wie erste Hilfe geleistet wird. Wie Chirurginnen und Chirurgen arbeiten, erfuhren die Schüler ebenfalls und befreiten Gummibärchen aus einer Knienachbildung mit Hilfe eines endoskopischen Übungsapparats für orthopädische Operationen. Durch Virtual Reality-Brillen schauten sie in die digitalisierte Zukunft der Medizin. Nach einem Abstecher in die Cafeteria und Kapelle warfen die Schüler auch noch einen Blick hinter die Kulissen der Küche und der sonst im Hintergrund agierenden Abteilung für Bau und Technik.

Mit Freude berichteten die Mitarbeitenden aus ihrem Berufsleben und zeigten auf, wie interessant, vielfältig, erfüllend und vor allen Dingen wie wichtig die Arbeit in einem Krankenhaus ist. „Insbesondere die Pflegeausbildung ist ein tolles Fundament und es besteht eine hohe Nachfrage am Arbeitsmarkt“, warb Werner Meyer, Pflegedirektor im Pius-Hospital, für den vielfältigen Pflegeberuf.

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Pius-Zukunftstag 22
Pius-Zukunftstag 22
Letzte Aktualisierung: 21.07.2022