Forschung

Universitäre Forschung

Ohne Forschung wäre medizinischer Fortschritt nicht denkbar. Vorreiter und wichtigste Akteure der medizinischen Forschung in Deutschland sind die Medizinischen Fakultäten zusammen mit den Universitätskliniken sowie weiteren Einrichtungen und Instituten. In Forschungslaboren oder auch direkt im Rahmen der Patientenversorgung entwickeln sie neuartige Technologien sowie ein immer detaillierteres Verständnis von Lebensprozessen in Krankheit, Gesundheit und Heilung. Die Einblicke in das komplexe Zusammenspiel im Organismus ermöglichen neue, effiziente und schonende Methoden in Diagnostik und Therapie und helfen zunehmend, viele Krankheiten zu heilen und deren unangenehme Folgen zu vermeiden.

In der Grundlagenforschung von Universitätskliniken und medizinischen Fakultäten werden erste Prinzipien untersucht, indem sie den physikalischen, molekularen, zellularen und genetischen Eigenschaften und Wechselbeziehungen in und zwischen Organismen auf den Grund geht. Die präklinische Forschung überträgt die Erkenntnisse der Grundlagenforschung dann in diagnostische und therapeutische Methoden. In der klinischen Forschung werden die Forschungsergebnisse an Patienten angewendet – zumeist in Form klinischer Studien, in denen die Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Medikamente und Therapien überprüft wird. Die neu entwickelten Therapien kommen anschließend in der Behandlung den Patienten zugute. Die Präventions- oder Versorgungsforschung stellt Lebensweise, Gesundheit und medizinische Versorgung von Einzelnen und der Bevölkerung unter Alltagsbedingungen in den Mittelpunkt und entwickelt, mit Blick auf Qualität, Kosten und Nutzen, tragfähige Präventions- und Versorgungskonzepte.

Der gesamte Forschungsprozess macht die Universitätskliniken zu einem wichtigen Faktor für den Wissenschaftsstandort Oldenburg.

Forschungsschwerpunkte der Universitätskliniken im Pius-Hospital:

Department für Humanmedizin

Department für Medizinische Physik und Akustik

Universitätsklinik für Medizinische Strahlenphysik

Longitudinales Forschungs-Curriculum (LFC)

Zu den Besonderheiten des Medizinstudiums in Oldenburg gehört eine frühe Einführung der Studierenden in die Forschung. Im sogenannten Longitudinalen Forschungs-Curriculum (LFC) lernen Studierende zuerst in Kleingruppen und später im Rahmen einer größeren Forschungsarbeit die wichtigsten Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens.  Die Studierenden sollen lernen, kritisch mit Forschungsarbeiten umzugehen, selbst zu forschen und wissenschaftlich zu schreiben. Es soll dabei zu einer selbstgewählten oder vorgegebenen wissenschaftlichen Fragestellung geforscht werden und abschließend eine eigene Forschungsarbeit geschrieben werden. Die Fragestellungen reichen dabei von Literaturrecherchen bis hin zu Patientenumfragen oder Probenanalysen.

Klinische Studien

Klinische Studien helfen dabei, Medikamente, Instrumente und Methoden der Therapie stetig zu verbessern. Für die Forschung sind sie unentbehrlich und können Erkrankten neue Wege eröffnen. Das Pius-Hospital beteiligt sich an einer Vielzahl großer, national durchgeführter Forschungsprojekte. Im Bereich der Krebsforschung sind dies zurzeit circa 50 Studien. Detaillierte Informationen, die aktuelle Studienliste und den Kontakt zu unserem Studiensekretariat finden Sie auf der Seite des Cancer Centers.

 

 

Forschungsschwerpunkte Pius-Hospital, Forschungsschwerpunkte der Universitätskliniken im Pius-Hospital, Department für Humanmedizin
Letzte Aktualisierung: 25.02.2019