Güte. Kompetenz. Sicherheit.

Mitten in den Wallanlagen in der Oldenburger Innenstadt liegt das 1871 gegründete Pius-Hospital. Heute ist das katholische Haus mit über 400 Betten und insgesamt sechs Universitätskliniken, zehn Kliniken, Instituten und Fachabteilungen ein hoch spezialisiertes und interdisziplinär arbeitendes Akut-Krankenhaus mit breitem Leistungsspektrum und diversen medizinischen Kompetenzzentren. Insgesamt 1.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich auf höchstem fachlichem Niveau unter menschlicher Zuwendung um das Wohl der Patientinnen und Patienten. Aufgrund der hohen Spezialisierungsgrade in den einzelnen Bereichen kommen viele von ihnen aus der gesamten Weser-Ems-Region. Die Patienten erhalten im Pius-Hospital eine Behandlung nach neusten medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen. Für Diagnostik und Therapie steht modernste Medizintechnik zur Verfügung. Als Teil des Medizinischen Campus der Universität Oldenburg engagiert sich das Pius-Hospital außerdem in Forschung und Lehre.

Güte, Kompetenz, Sicherheit,

Gemeinsam mit den Gesundheitspartnern der Region arbeitet das Pius-Hospital daran, Kompetenzen aufeinander abzustimmen, zu bündeln und miteinander zu vernetzen. So haben sich Schwerpunkte herausgebildet, in denen das Pius-Hospital über besonders viel Kompetenz und Erfahrung sowie über ein gut funktionierendes interdisziplinäres Netzwerk verfügt. Diese liegen in den Bereichen Krebstherapie, Gynäkologie, Augenheilkunde, Lungenheilkunde, Thorax- und Gefäßchirurgie, Endoprothetik, Schilddrüsentherapie, Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie in der radiologischen Diagnostik und Nuklearmedizin. Die verschiedenen zertifizierten Zentren garantieren eine optimale Behandlung und ermöglichen besonders die Versorgung von sehr komplexen und schweren Fällen. Ein Fokus liegt auf der minimalinvasiven Chirurgie. So werden zum Beispiel 90 Prozent der gynäkologischen Operationen am Pius-Hospital auf diese Weise durchgeführt.

Neben dem Oldenburger Gefäßzentrum, dem Kompetenzzentrum für Schilddrüsen und Nebenschilddrüsenchirurgie, dem Endometriosezentrum und dem EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung garantieren mehrere medizinische Kompetenzzentren im Bereich der Krebstherapie höchste Qualitätsstandards. Diese sind durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert: das Oldenburger Brustzentrum, das Gynäkologische Krebszentrum, das Lungenkrebszentrum, das Pankreaskrebszentrum, das Darmkrebszentrum sowie das Onkologische Zentrum. Als eines von wenigen Krankenhäusern in ganz Deutschland bietet das Pius-Hospital zum Beispiel alle für die Lungenkrebsmedizin relevanten Bereiche unter einem Dach – von der Früherkennung bis zur Nachsorge. Das überregionale Traumazentrum (ÜTZ), welches das Evangelische Krankenhaus mit der Unterstützung der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Pius-Hospitals betreibt, gilt als eines von zahlreichen Beispielen der kooperativen Zusammenarbeit der Oldenburger Krankenhäuser.

Hoch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte für die Nordwestregion auszubilden, das ist das Ziel der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS). Hierbei handelt es sich um ein länderübergreifendes Kooperationsprojekt der Universitäten Oldenburg und Groningen. Durch die Zusammenarbeit von Universität und den Oldenburger Krankenhäusern ist das Pius-Hospital seit 2014 Teil des neuen universitätsmedizinischen Standorts in Oldenburg und führt fünf Universitätskliniken (Viszeralchirurgie, Augenheilkunde, Gynäkologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Medizinische Strahlenphysik und Innere Medizin – Onkologie), an denen praxisorientiert gelehrt und geforscht wird.Neben der universitätsmedizinischen Ausbildung engagiert sich das Pius-Hospital auch in der Aus- und Weiterbildung im Rahmen der regulären Facharztweiterbildung. Die angegliederte Gesundheits- und Krankenpflegeschule bildet den pflegerischen Nachwuchs aus.

Die Weiterempfehlungsrate von 89 Prozent (Quelle: Weisse Liste)  – das ist übrigens der Spitzenwert in Oldenburg – belegt, dass die Patientinnen und Patienten mit dem Pius-Hospital zufrieden sind. Dies bezieht sich nicht nur auf die die ärztliche Versorgung, sondern auch auf die Pflege, die Organisation und den Service. Die zentrale Aufnahme zum Beispiel erspart den Patienten lange Wartezeiten und mehrere Gänge durchs Haus. Auf den Stationen erhalten sie eine fachkundige und persönliche Pflege, die darauf abzielt, die Selbständigkeit zu erhalten und die Patienten bei der Bewältigung der Erkrankung zu unterstützen. Die im Haus ansässige Physiotherapie, ein professionelles Schmerzmanagement, das frische und ausgewogene Speisenangebot oder die hellen und modern ausgestatteten Zimmer sind nur einige Beispiele der ganzheitlichen Herangehensweise im Pius-Hospital. „Wir kümmern uns!“ – dieses Motto gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des sozialen Diensts, des psychoonkologischen Diensts und der Seelsorge, die dafür stehen, dass im Pius-Hospital neben den physischen auch die psychischen, sozialen und religiösen Bedürfnisse der Patienten sehr ernst genommen werden.

„Das Pius-Hospital hat sich durch nachfrageorientierte Spezialisierungen sowie Struktur-, Qualitäts- und Prozessentwicklungen erfolgreich am Markt positioniert. Unsere Zukunft sichern kontinuierliche Investitionen in die bauliche und medizinische Infrastruktur“, fasst Elisabeth Sandbrink, seit 2007 Geschäftsführerin, die Situation des Hauses zusammen. Bis Mitte 2019 wird zum Beispiel der F-Flügel mit einer Fläche von insgesamt 2.400 Quadratmetern fertig gestellt. Der neue Gebäudeabschnitt bietet unter anderem Platz für Patientenzimmer, die Intensivstation und einen hochmodernen Zentral-OP.