Soziales Engagement

Der Pius-Taler

Bereits seit Jahren engagieren sich einige hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pius-Hospitals mit der Spendenaktion „Pius Taler“ für ein gemeinnütziges Projekt. Das Prinzip ist einfach: Jeden Monat verzichten sie freiwillig auf die Centbeträge ihres Gehalts. Was für den einzelnen maximal 99 Cent im Monat sind, addiert sich über ein Jahr gesammelt zu einer beachtlichen Summe. Diese wird vom Pius-Hospital noch einmal verdoppelt und einer lokalen oder regionalen sozialen Einrichtung übergeben. 2016 kamen so insgesamt 3.600 Euro zusammen! In den letzten Jahren wurden folgende Einrichtungen mit einer Pius-Taler-Spende bedacht: Wildwasser Oldenburg e.V., Förderverein „Kiola e.V. (Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land)“, DemenzHilfe Oldenburg e.V., „Begleitete Elternschaft“ des Caritas-Vereins Altenoythe im Gesundheitszentrum Barßel und Harfe e.V.

Kollegen für Kollegen – Teilhabefonds Pius-Hospital Oldenburg e. V.

Kollegen für Kollegen – Teilhabefonds Pius-Hospital Oldenburg e. V.“Manchmal benötigt auch der engagierteste Helfer unter uns einmal selber Hilfe. Ein offenes Ohr, menschliche Zuwendung und ein achtsamer Umgang miteinander können in dem fordernden Berufsalltag eines Krankenhauses oft schon viel bewirken. Manchmal braucht es (zusätzlich) aber ganz handfeste Hilfsangebote – zum Beispiel, wenn Mitarbeiter in Not geraten sind und dringend finanzielle oder anderweitige materielle oder organisatorische Unterstützung benötigen. Um hier helfen zu können, haben sich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pius-Hospitals zusammen getan und einen Verein gegründet. Dieser „Kollegen für Kollegen“ Teilhabefonds hat das Ziel, Spendengelder und Hilfsmittel zu sammeln und denjenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute kommen zu lassen, die sie benötigen – schnell, unbürokratisch, vertraulich.

Patenschaft für „Clinic Bo“ in Sierra Leone

Das Pius-Hospital ist seit 2010 Pate der "Clinic Bo" im westafrikanischen Sierra Leone. Gemeinsam mit vier weiteren Paten aus dem Oldenburger Gesundheitssektor werden Spendengelder gesammelt und ehrenamtliche medizinische Hilfe organisiert.

Bereits 2005 wurde mithilfe des Unterstützungsvereins „Hilfe direkt Oldenburg – Sierra Leone V.i.B. e.V.“ mit dem Bau eines Krankenhauses mit rund 50 Betten in der Stadt Bo (im Landesinneren 230 km von der Hauptstadt Freetown entfernt) für ein Versorgungsgebiet von rund 500.000 Einwohnern begonnen. Seit November 2011 ist die Clinic Bo in Betrieb und dient der medizinischen Grundversorgung der Region. Doch weiterhin gibt es dort viel zu tun. Die fünf Oldenburger Paten aus Pius-Hospital, Evangelischem Krankenhaus, Klinikum, Karl-Jaspers-Klinik und Reha Zentrum Oldenburg tragen dazu bei Prävention, Diagnostik und Therapie zu sichern.

Das kleine Land mit circa sechs Millionen Einwohnern ist seit dem Jahr 2000 – nach einem Jahrzehnt blutigen Bürgerkrieges, der zehntausende Todesopfer forderte – mit seinem Wiederaufbau und der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte beschäftigt. Sierra Leone gehört zu den niedrig entwickelten Ländern, ist hoch verschuldet und hat mit großer Armut zu kämpfen – die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei nur 45 Jahren. Das staatliche Gesundheitswesen ist unzureichend ausgebaut und entspricht in keinen Bereichen den Mindeststandards an Ausstattung und Hygiene. Ein Drittel der Kinder erreicht nicht einmal das fünfte Lebensjahr. Banale Durchfallerkrankungen, Malaria und Unfallfolgen mit Infektionen sind die häufigsten Ursachen für Todesfälle. Die 2014 ausgebrochene Ebolafieber-Epidemie hat die humanitäre Notlage zusätzlich verschlimmert. Seit 1994, mit der Gründung des Unterstützungsvereins „Hilfe direkt Oldenburg – Sierra Leone V.i.B. e.V.“ werden Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Familienunterstützung in Sierra Leone durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie durch Spenden aus Oldenburg und der Region unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.5-fuer-clinic-bo.de

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