Pressemitteilungen

Hier haben wir für Sie Presseinformationen zum Download bereit gestellt. Für weitere Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

 

Michael Dernoscheck, Bertine Pienkos-Sandmann, Presseinformationen aus dem Pius-Hospital

Schwerpunkte in der Gynäkologie und Geburtshilfe ausgebaut

14. Dezember 2018

Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital bilden „Ökumenische Frauenklinik Oldenburg Innenstadt

Die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit der beiden konfessionellen Krankenhäuser in Oldenburg wird weiter ausgebaut: Um medizinische Kompetenzen zu bündeln, haben sich Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital darauf verständigt, unter dem gemeinsamen institutionellen Dach einer „Ökumenischen Frauenklinik Oldenburg Innenstadt“ die gynäkologischen Schwerpunkte in den jeweiligen Häusern zu stärken.

Konkret bedeutet dies, dass das Pius-Hospital seine geburtshilfliche Tätigkeit beendet und Entbindungen ab 1. Januar 2019 nur noch im Evangelischen Krankenhaus durchgeführt werden. Im Gegenzug werden alle Patientinnen mit einer Erkrankung der Brust oder mit einer bösartigen gynäkologischen Erkrankung im Rahmen des bereits existierenden Oldenburger Brustzentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums im Pius-Hospital behandelt. Unabhängig von dieser Zentralisierung sind die Risikoschwangerschaften: Sie werden wie bisher vom Klinikum Oldenburg durch die perinatologischen Experten betreut. 

Die Kooperation erfolgt unter Erhalt der jeweiligen Standorte am Evangelischen Krankenhaus zur Durchführung der allgemeinen operativen Gynäkologie, mit dem Spezialgebiet der Urogynäkologie und Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Hansjörg Augenstein sowie am Pius-Hospital im Rahmen der allgemeinen operativen Gynäkologie, einschließlich Beckenbodenchirurgie, der gynäkologischen Onkologie und Brustchirurgie unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. med. Rudy Leon De Wilde. Mit der Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen der beiden Innenstadtkrankenhäuser im Bereich der Frauenheilkunde soll im Sinne aller Patientinnen die Qualität gesteigert und eine Ressourcenoptimierung erreicht werden. „Sowohl gesundheitspolitisch wie auch strukturell macht es Sinn, im Rahmen der bereits langjährig bestehenden guten Kooperation zwischen dem Pius-Hospital und dem Evangelischen Krankenhaus die jeweiligen Stärken weiter auszubauen“, so Dr. Hansjörg Augenstein. „Dies geschieht vor allem zum Wohle der Patientinnen, die mit ihren gesundheitlichen Bedürfnissen genau dort behandelt werden, wo man über den größten Erfahrungsschatz in dem jeweiligen Bereich verfügt“, ergänzt Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde.

Ärztliche Weiterbildung gesichert

Mit der Absicht einer Restrukturierung der ärztlichen Weiterbildung hin zu einem Rotationsprinzip beantragen Augenstein und De Wilde gemeinsam die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. Aufgrund der hohen Fallzahlen beider Abteilungen gilt die entsprechende Anerkennung als sehr wahrscheinlich. Den Bereich der Lehre und Forschung wird Professor De Wilde betreuen. Die Ausbildung der Medizinstudierenden wird unverändert weiterhin in beiden Kliniken durchgeführt.

Ökumenische Frauenklinik Oldenburg Innenstadt

Besuch des Weihbischofs im Pius-Hospital

11. Dezember 2018

Am 3. Dezember besuchte erstmals der Offizial und Weihbischof Wilfried Theising das Pius-Hospital in Oldenburg. Bei der Visitation lernte Theising, der sein Amt im Offizialatsbezirk Oldenburg vor zwei Jahren angetreten hatte, das Haus kennen und verschaffte sich einen Eindruck vom Leistungsspektrum, von der Arbeitsweise und dem Miteinander in dem größten katholischen Krankenhaus im Nordwesten. Nicht zuletzt spielte auch die zunehmend herausfordernde Finanzierungssituation für Krankenhäuser, über welche die Geschäftsführung ausführlich berichtete, eine Rolle bei den geführten Gesprächen. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Haus konnte der Bischof außerdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Abteilungen über die Schulter zu schauen. Diese nutzten die Gelegenheit, einen Einblick in ihr Arbeitsumfeld zu geben und freuten sich über das große Interesse und die Anerkennung des hohen Kirchenrepräsentanten.

Weihbischof Wilfried Theising hatte bei seiner Visitation im Pius-Hospital die Gelegenheit Menschen und Haus kennenzulernen.

Welt-Pankreaskrebstag im Pius-Hospital

15. November 2018

Zum fünften Welt-Pankreaskrebstag lud das Pius-Hospital am 14. November zu einer Informationsveranstaltung in die Cafeteria des Krankenhauses ein. In mehreren Vorträgen klärten Experten der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie und Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe Bauchspeicheldrüsenerkrankte AdP e.V. über Pankreaskrebs auf.

Die circa 40 Interessierten, die der Einladung gefolgt waren, erhielten fachliche Informationen aus erster Hand über Therapiemöglichkeiten, den aktuellen Stand der Forschung, Operation, Medikamente, Ernährung und die Arbeit der Selbsthilfegruppe und zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten. Vortragende waren der Privatdozent Dr. Dirk Weyhe, Klinikdirektor, Dr. Navid Tabriz und Heike Nerenz aus der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Ursula Wloka von der Regionalgruppe Oldenburg/Weser-Ems der Selbsthilfegruppe Bauchspeicheldrüsenerkrankte AdP e.V.

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den besonders aggressiven Krebsarten mit geringen Heilungsaussichten. Jährlich erkranken 340.00 Menschen weltweit daran – in Deutschland sind es circa 16.500 Männer und Frauen – Tendenz steigend. Auch jüngere Menschen trifft diese Krankheit, die immer noch wenig bekannt ist, immer häufiger, so Dirk Weyhe über die Krebserkrankung. Das Ziel der ganzheitlichen und interdisziplinären Behandlung wie sie im Pankreaskrebszentrum des Pius-Hospitals durchgeführt wird, ist die Lebenszeit mit gezielten Therapien zu verlängern, Lebensqualität zurück zu gewinnen und durch psychische und soziale Stabilität, den Herausforderungen dieser Krankheit zu begegnen."

5. Weltpankreaskrebstag im Pius-Hospital

Pius-Hospital lädt zum Gefäßtag 2018

2. November 2018

Samstag, 10. November, 11.00 bis 15.00 Uhr

Gefäßerkrankungen entwickeln sich meist schleichend und unbemerkt. Die Haupttransportwege des Körpers verlieren mit den Jahren ihre Elastizität und können verstopfen oder verengen – mit zum Teil heftigen und manchmal sogar lebensbedrohlichen Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Thrombose. Das Ziel des jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie ausgerufenen Gefäßtags ist es daher, über Gefäßkrankheiten aufzuklären, für Symptome zu sensibilisieren und einen gefäßgesunden Lebensstil zu werben. Denn mit Letztgenanntem kann es gut gelingen, die Gefäße flexibel, elastisch und frei von Ablagerungen zu erhalten. Das Oldenburger Gefäßzentrum im Pius-Hospital lädt alle Interessierten zum Gefäßtag am Samstag, 10. November von 11.00 bis 15.00 Uhr ein. Dr. Christoph-Maria Ratusinski, Direktor der Klinik für Thorax-, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie und Dr. Andreas Cöster, Oberarzt und Leiter der endovaskulären Chirurgie, sowie weitere Expertinnen und Experten informieren unter anderem in mehreren Vorträgen rund um das Thema gesunde Gefäße, Gefäßerkrankungen und wie man sich vor ihnen schützen kann. Auch an diesem Gefäßtag besteht wieder die Möglichkeit eines Screenings mittels Ultraschall und Venendruckmessung, um die Funktionstüchtigkeit der Beinvenen zu testen. Um das Thema für jedermann greifbar zu machen, gibt es Infostände der Pius-Pflegeexpertinnen und -experten, ein Gesundheitsbüfett, eine Ausstellung und verschiedene medizinische Modelle.

Der Eintritt ist frei.

Gefäßtag 2018

Pius-Hospital Oldenburg erhält zertifiziertes Magenkrebszentrum

25. Oktober 2018

Alle weiteren Krebszentren des Hauses erfolgreich durch die Deutsche Krebsgesellschaft rezertifiziert.

Bislang gab es in Niedersachsen nur zwei Magenkrebszentren mit einer Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Das von Oldenburg nächstgelegene befindet sich im 82 Kilometer entfernten Rotenburg (Wümme). Nun erhält das Pius-Hospital das Zertifikat der DKG für eine hochqualitative Krebsbehandlung und ergänzt damit das onkologische Behandlungsspektrum in der Nordwest-Region. Außerdem durchliefen die sechs bereits bestehenden Krebszentren des katholischen Krankenhauses eine erfolgreiche Rezertifizierung.

Pius-Hospital Oldenburg erhält zertifiziertes Magenkrebszentrum

Stefan Schrader auf Professur für Ophthalmologie berufen

1. Oktober 2018

Prof. Dr. Dr. med. Stefan Schrader ist zum 1. Oktober auf die Professur für Ophthalmologie der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg berufen worden. Der 42-Jährige ist zudem Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde am Pius-Hospital Oldenburg. Bevor Schrader dem Ruf nach Oldenburg folgte, war er geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Düsseldorf und hatte dort seit 2014 eine Lichtenberg-Stiftungsprofessur inne.

Prof. Dr. Dr. med. Stefan Schrader, Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde im Pius-Hospital
Letzte Aktualisierung: 17.04.2019