Meldungen aus dem Pius

Starke Angehörige beim BIB-Frühstückstreffen

Starke Angehörige beim BIB-Frühstückstreffen
11. September 2017

Erfahrungsaustausch, Informationen und Tipps aus erster Hand – dazu ein leckeres Frühstück: Das stand am 2. September für Angehörige von Brust- oder Unterleibskrebserkrankter im Pius-Hospital auf dem Programm. Hierzu hatte die Betroffenen Initiative Brustkrebs BIB zum zweiten Mal eingeladen. Denn nicht nur für die an Krebs erkrankten Frauen – in ganz seltenen Fällen auch Männer – geht die Bewältigung der Krankheit manchmal mit großen Belastungen und vielen Fragen einher.

15 Teilnehmer nutzten deshalb am dem Samstagmorgen die Gelegenheit, untereinander sowie mit den anwesenden Experten ins Gespräch zu kommen. Neben den beiden Organisatorinnen der BIB standen vom Pius-Hospital Ansprechpartnerinnen aus den Bereichen Gynäkologie, Strahlentherapie, Pflege und Sozialer Dienst zur Verfügung. Außerdem waren die Krebsberatungsstelle des Gesundheitsamts Oldenburg, das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg sowie die örtliche Gruppe des Vereins „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ vertreten. Ein Frühstückstreffen für die Betroffenen selbst bietet die Initiative dreimal im Jahr an.

Kontakt und Informationen:
Betroffenen Initiative Brustkrebs BIB
Telefon: 04456 9487799
E-Mail: BIB-Oldenburgatgmx [todd] de

Wissen Orthopädie - Neues Veranstaltungsformat am Pius-Hospital

Wissen Orthopädie - Neues Veranstaltungsformat am Pius-Hospital
10. August 2017

Zur zweiten Jahreshälfte startet die Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie eine neue Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparats. Danach folgt an jedem dritten Montag eines Monats ein weiterer informativer Vortrag zu einem bestimmten orthopädischen Thema durch einen der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie am Pius-Hospital. Hierbei beantworten die Referenten auch gern die Fragen aus dem Publikum. Geplante Themen sind: Erkrankungen und Verletzungen des Kniegelenks, Erkrankungen der Schulter, künstliches Hüftgelenk und Kinderorthopädie.

Die detaillierten Informationen zu den Terminen finden Sie hier.

Ausstellung – Aus alt mach neu oder „Ente gut, alles gut“: Krankenpfleger Günter Zoller zeigt Figuren und Skulpturen aus Holz und Metallschrott

Aus alt mach neu oder „Ente gut, alles gut“: Krankenpfleger Günter Zoller zeigt Figuren und Skulpturen aus Holz und Metallschrott
14. Juni 2017

Ausstellung vom 19.6. bis 10.8.2017

Mit einem kleinen Motorrad inklusive Beiwagen aus Stein fing die Sammel- und Bastelleidenschaft Günter Zollers in den frühen Achtzigerjahren an. Seitdem hat der Gesundheits- und Krankenpfleger, der seit 37 Jahren im Pius-Hospital beschäftigt ist, vor kaum einem Werkstoff und Material halt gemacht. Hauptsächlich alte Metall- und Holzstücke inspirieren ihn zu immer neue Skulpturen und Figuren – sei es der „Engerling“ aus Holz (eine Kreuzung aus Engel und Schmetterling), seien es die Motorteile eines alten Mofas der Firma Puch, die neu zusammengesetzt zu der Figur „Puchmuchl“ werden oder der „Piusianer“, der – ebenfalls aus Metallschrott– für die lange Zugehörigkeit des Künstlers zum Pius-Hospital steht.

Eine Auswahl seiner Stücke zeigt Günter Zoller vom 19. Juni bis 10. August im Foyer des Pius-Hospitals.

„Manchmal finde ich etwas auf dem Flohmarkt oder Freunde bringen mir irgendein interessantes Objekt mit. So etwas bildet meist den Anfang für eine neue Arbeit. Ich überlege mir dann genau, welche Funktion dieses Teil einnehmen könnte. Alte Dinge kreativ in einen neuen Zusammenhang zu setzen, finde ich einfach spannend. Und die Arbeit an der Drechslerbank und beim Schweißen ist für mich ein entspannender Ausgleich zu meiner Tätigkeit im Pius-Hospital“, erläutert der einfallsreiche Pflege-Mitarbeiter. Ein Ausstellungsstück liegt Günter Zoller besonders am Herzen, das er aus defekten Urinflaschenhaltern zu einer Ente umgebaut hat. Die Urinflaschen im Krankenhaus werden nämlich umgangssprachlich Ente genannt. „Weil ich im September meinen Ruhestand antrete, habe ich mir für die Ausstellung das Motto ‚Ente gut, alles gut‘ überlegt – da schließt sich für mich ein Kreis.“

Das Foyer ist täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr für Besucher geöffnet, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Leselaune im Frühling

Bücherfrühling: Helga Habsch
9. Mai 2017

Ob Sachbuch, Fotoband, Krimi, Gedichtsammlung oder historischer Roman: die Bremer „Buchvorstellerin“ und Literaturliebhaberin Helga Habsch machte beim „Bücherfrühling“ im Pius-Hospital am 8. Mai wie immer vor keinem Genre halt. Mit Begeisterung und Charme präsentierte die ehemalige Buchhändlerin den circa 90 anwesenden Leseinteressierten aktuelle Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt – von locker-leicht bis anspruchsvoll: für jeden Buchgeschmack war etwas dabei. Die Bücherei des Pius-Hospitals führt die beliebte Veranstaltung traditionsgemäß zweimal im Jahr durch.

Wenn Sie schon frühzeitig den nächsten Termin im Herbst per E-Mail erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterin der Bücherei, Anne Rathmann: anne [todd] rathmannatpius-hospital [todd] de.

Auszeichnung für Versorgung von Zwerchfellbrüchen

Auszeichnung für Versorgung von Zwerchfellbrüchen
4. Mai 2017

Als erstes Krankenhaus in Deutschland wurden im Pius-Hospital im Rahmen einer klinischen Studie für die Versorgung von komplexen Zwerchfellbrüchen im MRT sichtbare Kunststoffnetze eingesetzt. Dies bringt einen entscheidenden Vorteil für die Patienten. Bei einem komplexen Zwerchfellbruch (Hiatushernie) können sich ganze Organe (Magen, Milz, Bauchspeicheldrüse) vom Bauch- in den Brustraum verlagern.

Dies geschieht entweder durch eine Erweiterung der Lücke im Zwerchfell, durch welche die Speiseröhre führt, oder durch einen direkten Zwerchfellbruch. Grund für die Erweiterung können eine angeborene Bindegewebsschwäche oder ein chronisch erhöhter Bauchinnendruck sein. Auch im Zuge des normalen Alterungsprozesses kann sich das Bindegewebe an dieser Stelle lockern. In den meisten Fällen müssen kleine Hiatushernien nicht behandelt werden; sie bereiten oft keine Symptome. In komplexen Fällen kann die Hernie allerdings zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Bei der Versorgung sehr großer Brüche reicht es nicht aus, die Lücke durch Zunähen zu verschließen, da dann das Problem in 20 bis 50 Prozent der Fälle wieder auftreten kann. Aus diesem Grund wird die Speiseröhre zusätzlich durch ein spezielles Kunststoffnetz stabilisiert. Das Team der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie im Pius-Hospital unter der Leitung von Privatdozent Dr. Dirk Weyhe hat in Kooperation mit der Uniklinik Aachen und der FEG Textiltechnik Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft nun einen Netztypen verwendet, der im MRT (Kernspintomografie) sichtbar wird. Durch das bildgebende Verfahren kann der Erfolg der Operation mit zeitlichem Abstand überprüft werden und mögliche Veränderungen der Netzposition, die zu Komplikationen führen könnten, frühzeitig festgestellt werden. Für die Patienten hat der Einsatz der innovativen Netze den Vorteil, dass die Überprüfung keinen weiteren operativen Eingriff bedeutet. Gemeinsam mit Privatdozent Dr. Alexander Kluge, Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Pius-Hospital, prüfte die Universitätsklinik für Viszeralchirurgie die Anwendung im Rahmen einer Forschungsarbeit nun im Langzeitverfahren. Die Ergebnisse stellte das Team auf dem 134. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie vor und erhielt für die hervorragende Darstellung der Studienergebnisse und die hohe Relevanz der Arbeit die Auszeichnung „Best Poster 2017“ im Bereich Endokrine Chirurgie/Transplantation/Hernien. Die internationale Voll-Publikation ist in Kürze zu erwarten.

Meldungen aus dem Pius-Hospital Oldenburg, Aktuelles aus dem Pius-Hospital Oldenburg
Letzte Aktualisierung: 29.01.2026