Meldungen aus dem Pius

Meldungen aus dem Pius-Hospital Oldenburg, Aktuelles aus dem Pius-Hospital Oldenburg

Upload-Portal: Neuer Service für kooperierende Ärztinnen und Ärzte

Upload-Portal: Neuer Service für kooperierende Ärztinnen und Ärzte
10. Februar 2022

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Kolleginnen und Kollegen anderer Gesundheitseinrichtungen stehen oftmals vor der Frage, wie medizinische Bilddaten schnell und unkompliziert zu uns in die jeweilige Klinik gelangen können. Mit dem neuen Upload-Portal bietet das Pius-Hospital nun eine adäquate Lösung für dieses Problem an. In enger Zusammenarbeit mit den betreffenden Kliniken können unsere kooperierenden Ärztinnen und Ärzte ab sofort Bilddaten und Befunde (DICOM, JPEG, PDF) über eine Internetplattform datenschutzkonform hochladen. 

Der Zugang über unsere Pius-Website kann von jedem an das Internet angeschlossenen Rechner kostenlos genutzt werden. Die Bilddaten werden im Bildarchiv des Pius-Hospitals gespeichert und stehen den berechtigten Ärztinnen und Ärzten im Pius-Hospital automatisch zur Verfügung.

Weltkrebstag am 4. Februar

Weltkrebstag am 4. Februar
4. Februar 2022

Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto „Close the care gap – Versorgungslücken schließen“, denn noch immer haben nicht alle Betroffenen bundesweit den gleichen Zugang zu einer optimalen onkologischen Versorgung. Das Comprehensive Cancer Center (CCC) Niedersachsen macht gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe anlässlich des Aktionstages auf die aktuellen Versorgungslücken aufmerksam – mit dem Ziel, innovative Krebsforschung und -behandlung allen Patient*innen in Niedersachsen zukommen zu lassen.

Auf einer eigenen Themenseite finden Sie alle supportiven Angebote des CCC-N zusammengestellt. Auch die Online-Vorträge des Pius-Hospitals anlässlich unserer Krebinfo-Tage Ende 2021 werden hier aufgeführt. Schauen Sie mal vorbei!

https://www.ccc-niedersachsen.eu/weltkrebstag-2022/

Welche Rolle Holomedizin schon jetzt in Oldenburg spielt

Welche Rolle Holomedizin schon jetzt in Oldenburg spielt
20. Januar 2022

Prof. Dr. med. Dirk Weyhe, Direktor der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie, ist der erste Gast des Jahres im Podcast „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“. Die neue Folge ist ab 20. Januar auf allen gängigen Plattformen zu hören.

Zu Weyhes Beruf als Chirurg gehören insbesondere vielfältige Bauchoperationen. Moderne Technologien im OP-Saal hat er zu seiner Leidenschaft als Forscher gemacht. Bei beiden Themen steht die Patientinnen- und Patienten-Sicherheit im Mittelpunkt. Der Mediziner erklärt im Podcast, wie moderne Holomedizin aussieht. Mithilfe von speziellen Virtual-Reality-Brillen simuliert er Operationen zu Übungszwecken. Aber auch bei echten Operationen können Hologramme perspektivisch die Realität um virtuelle Elemente erweitern, sodass zum Beispiel die zu operierende Patientenleber auch als Hologramm über dem OP-Tisch schwebt.

Sich virtuelle Hilfsmittel für die Medizin zunutze zu machen – in dieser Hinsicht ist Weyhe ein Pionier. Seine Klinik wurde deshalb als „Center of Excellence in Holomedicine“ von der „Holomedicine Association“ zertifiziert. Oldenburg reiht sich damit in Standorte wie London, Singapur und Miami ein.

Einblicke in diese moderne Technik und in seine Arbeit garniert der Mediziner und Forscher in der neuen Folge von „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“ mit amüsanten Anekdoten aus seiner Anfangszeit als Arzt und sorgt damit für Erheiterung beim Moderations-Duo Bianca Brüggen und Jens-Steffen Scherer. Der Podcast wird vom Oldenburger Netzwerk Wissenschaftskommunikation produziert ubd angeboten.

Professor Rudy Leon De Wilde seit 30 Jahren im Pius

Professor Rudy Leon De Wilde seit 30 Jahren im Pius
6. Januar 2022

2022 insgesamt 149 Pius-Jubilarinnen und -Jubilare geehrt

Glückwünsche zu seinem 30. Dienstjubiläum im Pius-Hospital erhielt Anfang Januar 2022 Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde von seinen Kollegen aus dem Pius-Management-Gremium. Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist seit 1992 Direktor der Universitätsklinik für Gynäkologie und prägt seit vielen Jahren auch als Ärztlicher Direktor und Mitglied im Management-Gremium die Entwicklungen des Pius-Hospitals maßgeblich mit. Professor De Wilde ist im Pius-Hospital außerdem verantwortlich für das zertifizierte Endometriosezentrum, das Ausbildungszentrum für minimal-invasive Chirurgie in der Gynäkologie sowie das Oldenburger Brustzentrum und das Gynäkologische Krebszentrum. Als Chirurg hat De Wilde bislang rund 50.000 Operationen durchgeführt und genießt sowohl auf dem klinischen als auch auf dem wissenschaftlichen Gebiet international hohe Anerkennung.   

2022 feiern insgesamt 149 Pius-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter ein rundes Dienstjubiläum zwischen 10 und 40 Jahren. Allen Jubilarinnen und Jubilaren einen herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön für ihren langjärigen und unermüdlichen Einsatz!

Auszeichnung für grenzüberschreitende Rehabilitationsforschung

Auszeichnung für grenzüberschreitende Rehabilitationsforschung
8. Dezember 2021

Oldenburger und Groninger Forschende gemeinsam in Berlin ausgezeichnet

Die gemeinsame Forschung des Departments für Orthopädie des University Medical Center Groningen (UMCG) und der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Pius-Hospital Oldenburg ist von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ausgezeichnet worden. Sie würdigt damit das Ergebnis eines grenzüberschreitenden Vergleichs, bei dem die medizinische Rehabilitation von Patientinnen und Patienten untersucht wurde, die entweder in den Niederlanden oder in Deutschland ein neues Hüftgelenk erhalten haben.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung geht an Dr. Annet Wijnen aus Groningen, die Oldenburger Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Gesine H. Seeber und den Groninger Bewegungswissenschaftler Dr. Martin Stevens.

Gemeinsam mit ihren Teams haben die Forschenden in beiden Ländern jeweils 62 Patientinnen und Patienten nach ihrer Hüft-Operation begleitet. Während Patientinnen und Patienten in den Niederlanden wenige Tage nach dem Eingriff nach Hause entlassen werden, folgt für Patientinnen und Patienten in Deutschland eine stationäre medizinische Rehabilitation. Die Forschenden zeigten: Die in Deutschland behandelten Patientinnen und Patienten galten nach zwölf Wochen doppelt so oft als sogenannte Responder, also als Probandinnen und Probanden, die von der Operation wie erwartet profitieren. Außerdem erzielten sie zu diesem Zeitpunkt signifikant bessere Ergebnisse bei Untersuchungen zu körperlichen Funktionen, Schmerz, Vitalität und psychischer Gesundheit, die auch sechs Monate nach der Operation noch nachweislich besser waren.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben außerdem die Kosten für die unterschiedlichen Verfahren untersucht. Ein direkter Vergleich ist aufgrund der sozioökonomischen Unterschiede schwierig. Es zeichnete sich aber ab, dass das deutsche Verfahren mit anschließendem Reha-Aufenthalt zwar zunächst teurer ist, deutsche Patientinnen und Patienten aber auch schneller wieder ihrem Beruf nachgehen können. Die Ergebnisse legen deshalb nahe, dass eine intensivere Betreuung nach der Operation auch in den Niederlanden für die wachsende Gruppe der Patientinnen und Patienten im erwerbsfähigen Alter von Vorteil sein könnten.

Mit Annet Wijnen geht die Auszeichnung übrigens an eine der ersten Promovendinnen, die an beiden Universitätsmedizin-Standorten der kooperierenden Universitäten betreut wurden. Die Nachwuchswissenschaftlerin war während ihrer Promotion mit jeweils einer halben Stelle sowohl an der Universität Oldenburg als auch an der Universität Groningen beschäftigt und hat an der Oldenburger Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Pius-Hospital sowie am UMCG geforscht.

Austausch auf Augenhöhe

Austausch auf Augenhöhe
11. Oktober 2021

Zur ersten Oldenburger Fortbildung für Strabologie und Kinderophthalmologie hatten am 18. September 2021 Prof. Dr. Dr. med. Stefan Schrader und Dr. Thomas Lischka von der Universitätsklinik für Augenheilkunde ins „Schlaue Haus“ geladen. Die Veranstaltung – durchgeführt im Hybridformat aufgrund der aktuellen Teilnehmerzahlbegrenzung – richtete sich an Augenärztinnen und -ärzte sowie an Orthoptistinnen/Orthoptisten, die sich im Bereich der Schielerkrankungen und der Kinderaugenheilkunde auf den neuesten Stand bringen wollten. Als Referent hatten die Organisatoren den vielfach ausgezeichneten Sehforscher Prof. Dr. rer. nat. Michael Bach von der Universität Freiburg gewinnen können. Das weitere Programm bestritten die Expertinnen und Experten der Universitätsklinik für Augenheilkunde im Pius-Hospital mit verschiedenen Vorträgen für die rund 30 Teilnehmenden vor Ort und die live Zugeschalteten. „Die Strabologie-Fortbildung war ein großer Erfolg, weil wir nur gemeinsam eine gute Betreuung dieser Patientengruppe mit zum Teil komplexen Krankheitsbildern gewährleisten können und uns nach langer Zeit nun endlich wieder einmal im persönlichen Gespräch zu diesem Thema fachlich austauschen konnten“, so das Resümee von Prof. Dr. Dr. med. Stefan Schrader, Direktor der Klinik.

Letzte Aktualisierung: 08.06.2022