Pressemitteilungen

Platz und viel Licht für die Onkologie

14. Juli 2020

Durch einen umfassenden Umbau des Ullmann-Einrichtungshauses im Heiligengeistviertel haben die Onkologische Ambulanz, das Studienzentrum und die Tagesklinik des Pius-Hospitals gemeinsam mit der Onkologischen Praxis Oldenburg/Delmenhorst ein neues Zuhause erhalten – in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses – in der Grünen Straße 2. Patienten und Mitarbeiter fühlen sich hier gleichermaßen wohl.

Insgesamt 1.250 Quadratmeter, viel Tageslicht und eine freundlich-warme Einrichtung bieten nun den Rahmen für die geballte Onkologie-Kompetenz in der Oldenburger Innenstadt. Circa 18 Monate hatte der Umbau in Anspruch genommen – eine kniffelige Aufgabe, bei der es galt die verschiedenen Bereiche mit ihren komplexen Abläufen sinnvoll in eine bestehende Immobilie zu integrieren.

„Das Ullmann-Gebäude war ursprünglich als Einrichtungshaus für eine medizinische Nutzung ja nicht vorgesehen und der Grundriss entsprechend der Baujahres eher verwinkelt. Diverse Höhenversprünge in der Laufebene innerhalb der Etagen waren eine Herausforderung für einen durchgängig barrierefreien Zugang. In den oberen Stockwerken kamen noch zahlreiche Dachschrägen und niedrige Räume dazu. Außerdem sollten die Verkaufsflächen von „Ullmann. Wohnen Betonen“ im Erdgeschoss weiterhin bestehen bleiben, weswegen ein komplett neuer Eingangsbereich für die Onkologie inklusive Treppenhaus und Aufzugsanlage geschaffen wurde“, berichtet Uwe Nissen, der als Leiter der Abteilung für Bau und Technik für die bauliche Weiterentwicklung des Pius-Hospitals mitverantwortlich ist. Doch die Herausforderungen wurden gemeistert und so konnten die neuen Mieter zwischen April und Juni die frisch gestalteten Räume beziehen.

„Einen echten Glücksgriff“ nennt Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin des Pius-Hospitals, die neue räumliche Entwicklung in direkter Nachbarschaft des Stammhauses. „Als Krankenhaus in Innenstadtlage, das sich baulich fortwährend weiterentwickelt, freuen wir uns natürlich sehr, eine Lösung gleich vor unserer Haustür gefunden zu haben.“

Bereits am vorherigen Standort in der Grünen Straße 11 hatten sich das 35-köpfige Team der Onkologischen Praxis Oldenburg/Delmenhorst und die Tagesklinik der Universitätsklinik für Innere Medizin — Onkologie des Pius-Hospitals die Räume geteilt und in einem interdisziplinären Netzwerks seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammengearbeitet. „Nun kommen außerdem die Onkologische Ambulanz des Cancer Center sowie das Studienzentrum hinzu, welche sich zuvor im Pius-Haupthaus befanden. Das macht eine noch engere Verzahnung möglich. Für die Weiterentwicklung unseres onkologischen Schwerpunkts im Rahmen der zertifizierten Krebszentren ist dies ein zukunftsweisender Schritt “, freut sich Prof. Dr. med. Frank Griesinger, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin — Onkologie und Koordinator der Onkologischen Zentrums. „Nach einer arbeitsintensiven Umzugsphase sind wir froh unsere bewährte Kooperation mit dem Pius-Hospital in neuer Umgebung fortzusetzen“, ergänzt Dr. Birgit Kannenberg-Otremba von der Onkologischen Praxis Oldenburg/Delmenhorst. „Unser Team fühlt sich hier sehr wohl. Aber am meisten freut uns der Umzug für unsere Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen. Für die ambulante Krebsbehandlung finden Sie hier alles an einem Ort vor und profitieren von modernen und luftigen Räumen in schönem Ambiente.“

Insgesamt wurden rund vier Millionen Euro in den Umbau und die Sanierung investiert. Vor zwei Jahren wurde das gute nachbarschaftliche Verhältnis des Pius-Hospitals mit der Familie Schmidt als Inhaber des Ullmann-Einrichtungshauses um eine geschäftliche Ebene erweitert. Das Traditionsunternehmen hatte das Geschäft übergangsweise geschlossen, um es dann auf verkleinerter Fläche und mit verändertem Sortiment wiederzueröffnen. Für die freistehenden Flächen in den oberen Geschossen konnte das Pius-Hospital als Mieter gewonnen werden. „Wir begrüßen unsere neuen Nachbarn sehr herzlich und blicken gemeinsam in eine gute Zukunft im schönen Heiligengeistviertel“, fasst Frieder Schmidt zusammen.

Virtueller Rundgang durch die neue Onkologie

Stern-Ranking: Pius-Hospital eines der besten 150 Krankenhäuser in Deutschland

17. Juni 2020

Top 8 in Niedersachen

Nach einem Ranking der Zeitschrift stern gehört das Pius-Hospital zu den 150 besten Krankenhäusern Deutschlands. Untersucht wurden insgesamt 1.450 Häuser der Allgemeinversorgung  mit über 100 stationären Betten. Als einzig genanntes Haus in Oldenburg nimmt das Pius-Hospital beim Vergleich der Kliniken in Niedersachsen den achten Rang ein.

In die Auswertung der Zeitschrift, die hierfür mit statista, einem Online-Marktforschungsinstitut, zusammen gearbeitet hat, flossen Daten aus dem Zeitraum von September bis Oktober 2019. Berücksichtigt wurden Empfehlungen von befragten Fachleuten wie Ärzten und medizinischen Experten, vorhandene Daten der Patientenzufriedenheit, die von Krankenkassen erhoben wurden, sowie vorhandene medizinische Kennzahlen, z.B. Daten der Qualitätssicherung, Personaldeckung oder Patientensicherheit. Nach diesem Ranking der Allgemeinversorger nimmt die Berliner Charité den ersten Platz ein, gefolgt von den Universitätskliniken in Heidelberg und Hamburg-Eppendorf. Die Medizinische Hochschule Hannover belegt den 5. Rang und steht so im niedersächsischen Vergleich an erster Stelle. In der Gesamtliste nimmt das Pius-Hospital Platz 149 ein und steht in Niedersachsen an der achten Stelle –  in Oldenburg das einzige Haus in der Liste.

„Das Ergebnis für unser Pius-Hospital, in einem gesamtdeutschen Vergleich mit fast 1.500 Krankenhäusern zu den Top 150 zu gehören und in Niedersachsen zu den Top Ten, kann sich wirklich sehen lassen“, freut sich Pius-Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink. „Selbstverständlich sollten Patientinnen und Patienten ihre Krankhauswahl nicht allein von einer solchen Liste abhängig machen. Aber Untersuchungen dieser Art können einen guten Anhaltspunkt für die Qualität eines Hauses bieten und eine vielleicht schon getroffene Präferenz verstärken.“ Besonders die Bereiche Patientensicherheit/Hygiene, Qualitätsmanagement und Patientenurteil fielen bei der Bewertung des Pius-Hospitals positiv auf. So liegt zum Beispiel die Weiterempfehlungsrate bei dem unabhängigen Bewertungsportal „Weisse Liste“ für das Oldenburger Haus aktuell bei 91 Prozent. Diese Daten sind ebenfalls in das stern-Ranking eingeflossen.

„Mein Dank und meine Anerkennung gelten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Kriterien einer solchen Untersuchung und selbstverständlich auch die an uns selbst gestellten Qualitätsanforderungen lassen sich nur in gemeinsamer Anstrengung erreichen“, so Elisabeth Sandbrink.

Die gesamte Liste wurde am 10. Juni 2020 in der Ausgabe 25/2020 des stern veröffentlicht. Die Zeitschrift hat darüber hinaus  50 spezialisierte Fachkliniken ausgelobt.

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Pius-Hospital Oldenburg gehört zu den besten 150 Krankenhäusern in Deutschland

Erfolgreiche Pflege-Premiere

24. Februar 2020

Ausbildung im Pius-Hospital abgeschlossen

Nach erfolgreich abgelegtem Examen im Pius-Hospital betreten 15 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und zwei -pfleger eine neue berufliche Bühne.

Von den frisch Examinierten stammen zwölf aus dem Pius-Hospital, zwei aus dem Marienhospital Friesoythe, zwei aus dem Johanneum in Wildeshausen und eine Schülerin aus dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg. Vier der insgesamt 17 Examinierten haben eine verkürzte Ausbildung absolviert. Die praktische Ausbildung verantworteten die jeweiligen Häuser vor Ort – mit der Ausnahme eines Moduls, welches wie der komplette theoretische Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler im Pius-Hospital durchgeführt wurde.

„Die Pflegeausbildung ist ein entscheidendes Fundament für das weitere Berufsleben. Darauf aufbauend gibt es viele Weiterbildungs- und Spezialisierungsangebote und durch die hohe Nachfrage am Arbeitsmarkt bestehen vielfältige Möglichkeiten und Aufstiegschancen“, betont Birgit Burkhardt, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Pius-Hospital.  Ab 1. April Jahr startet auch im Pius-Hospital die generalistische Pflegeausbildung.

Mit der bundesweiten Ausbildungsreform wird die Pflegeausbildung neu geordnet. Die drei bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden zu einem einheitlichen Ausbildungsberuf zusammengeführt.

Informationen zur neuen Pflegeausbildung im Pius-Hospital sind über Birgit Burkhardt unter 0441/229-1200 oder birgit [todd] burkhardtatpius-hospital [todd] de erhältlich.

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Pflegeexamen Pius-Hospital Februar 2020

29 Jahre Engagement im Pius-Verwaltungsrat: Marianne Anderl tritt Ruhestand an

7. Februar 2020

In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete sich Ende Januar Marianne Anderl nach ihrem 29-jährigen Engagement im Pius-Verwaltungsrat. Als Ehrenmitglied wird die Oldenburgerin, die früher als Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie tätig war, die Geschicke des Krankenhauses weiter mitverfolgen.

Mit großem Dank und hoher Wertschätzung verabschiedeten sich der Vorsitzende des Pius-Verwaltungsrats Dr. Josef Lange, die Pius-Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink  und die übrigen Verwaltungsratsmitglieder Thomas Prenzel, Ludger Korte, Dr. Gerhard Rolfes, Pfarrer Dr. Franz Josef Backhaus von Marianne Anderl, die 1990 Mitglied des Verwaltungsrats wurde und 2013 dessen stellvertretenden Vorsitz übernahm.
„Frau Anderl hat über eine Generation die Entwicklung des Pius-Hospitals mit großer Sachkenntnis und großem Engagement begleitet und mitgesteuert. Um ihr Wirken und ihre Verdienste angemessen zu würdigen, hat der Verwaltungsrat Frau Anderl durch einstimmigen Beschluss zum Ehrenmitglied ernannt. Wir sind alle sehr froh, dass sie diese Würdigung als Zeichen unseres Dankes angenommen hat. Frau Anderl hat sich um das Pius-Hospital verdient gemacht. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen“, äußert sich Dr. Josef Lange.

„Während ihres langjährigen Wirkens hat Marianne Anderl die Entwicklung des Pius-Hospitals mit hohem Interesse verfolgt, viele sehr treffende Fragen gestellt und die Dinge mit großem Urteilsvermögen – zum Besten unseres Hauses – auch immer wieder kritisch hinterfragt. Gegenseitig hohes Vertrauen und große Wertschätzung – auch im Zusammenwirken mit der Geschäftsführung – haben die gemeinsame Zeit geprägt“, ergänzt Elisabeth Sandbrink. Vorbereitungen für die Neubesetzung der Position im Verwaltungsrat werden momentan getroffen.

Das Pius-Hospital ist eine katholische Stiftung bürgerlichen Rechts, dessen Aufsicht dem Verwaltungsrat obliegt, dem insgesamt bis zu sechs Mitglieder aus Wirtschaft und Gesellschaft angehören. Dieser tritt routinemäßig vierteljährlich zusammen und ist für Grundsatzfragen und die Aufsicht der Geschäftsführung verantwortlich.

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Pius-Verwaltungsrat: Marianne Anderl tritt Ruhestand an

Pius-Hospital erwirbt NWZ-Areal

18. Januar 2020

Wichtige Voraussetzung für Weiterentwicklung geschaffen

Das Pius-Hospital hat den Zuschlag für den von der  Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft (NWZ) zum Verkauf angebotenen Gebäudekomplex in direkter Nachbarschaft des Krankenhauses in der Oldenburger Innenstadt erhalten. Mitte Januar wurden die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Die Übergabe des Komplexes aus NWZ-Turm, dem angrenzenden Gebäude an der Peterstaße und einer Freifläche an der Blumenstraße (Parkplatz) ist für Ende 2020 terminiert.

Mit dem Erwerb des Areals mit einer Grundstücksfläche von 7.800 Quadratmetern hat das Pius-Hospital die historisch einmalige Gelegenheit erhalten, das Krankenhaus baulich und infrastrukturell in unmittelbarer Nähe weiter zu gestalten. „Damit ist es gelungen, eine entscheidende Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses zu erfüllen“, freut sich Pius-Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink. „Zahlreiche neue positive Entwicklungsmöglichkeiten, u.a. zum Beispiel im Bereich Bildung und Wissenschaft, aber auch im Hinblick auf die Oldenburger Gesundheitsversorgung und -wirtschaft in Zusammenarbeit mit unseren Partnern stehen uns hier offen.“

Ende des Jahres geht ein derzeit im letzten Bauabschnitt befindlicher neuer Gebäudeteil (F-Flügel) in Betrieb. Damit ist das bauliche Gesamtkonzept des Pius-Hospital aus dem Jahr 1990 abgeschlossen und das räumliche Potential des Kerngeländes des Krankenhauses zwischen Georgstraße und Grüne Straße voll ausgeschöpft. Weitere Flächen werden jedoch benötigt.

Um diese zu erschließen, entwickeln die Pius-Planer nun einen neuen mehrstufigen Masterplan in Form eines umfassenden Bau- und Nutzungskonzepts. Dem aktuellen Planungsstand entsprechend ist bereits jetzt vorgesehen, den achtstöckigen Turm zu sanieren und das angrenzende Gebäude abzureißen, um Platz für einen modernen Neubau zu schaffen. Der Hauptsitz der Nordwest-Zeitung verlässt die Oldenburger Innenstadt und zieht in einen Neubau, der zurzeit im Stadtteil Etzhorn errichtet wird.

„Die Gesellschafterfamilien der NWZ freuen sich, dass aus der langjährigen guten Nachbarschaft mit dem Pius-Hospital jetzt eine einmalige Gelegenheit entstanden ist, die Gesundheitsversorgung für ganz Oldenburg und die Region auszubauen. Wir sind beeindruckt von dem Engagement des Pius-Teams und den neuen Möglichkeiten, die hier für die gesamte Region entstehen“, äußert sich NWZ-Geschäftsführer Harold Grönke über den Verkauf.

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Pius-Hospital erwirbt NWZ-Areal; (c): NZW
Pius-Hospital erwirbt NWZ-Areal
Areal Pius-Hospital und NWZ

Gesundheitsverständnis verbessern

18. Dezember 2019

Oldenburger Versorgungsforschung erhält für eine neue Studie rund 360.000 Euro

Was ist ein Aneurysma? Wieso benötige ich eine Untersuchung mit einem Magnetresonanztomographen (MRT)? Damit Patientinnen und Patienten Informationen, die ihre Gesundheit betreffen, besser verstehen und nutzen können, benötigen sie spezielle Kompetenzen. Eine Möglichkeit, diese Kompetenzen zu verbessern, besteht darin, die Kommunikationsfähigkeit von Krankenhausmitarbeiterinnen und -mitarbeitern zu stärken. So sind diese besser in der Lage, auf Bedürfnisse von Patienten einzugehen und sie während des Krankenhausaufenthaltes und im Umgang mit ihrer Erkrankung zu unterstützen.

Genau darum geht es im Projekt „Wie für uns gemacht – Partizipativ angelegte Implementierung eines Kommunikationskonzepts zur Verbesserung der professionellen Gesundheitskompetenz“ (PIKoG) der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg. Kooperationspartner sind vier Universitätskliniken des Pius-Hospitals sowie die Jacobs University Bremen. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Projekt mit rund 360.000 Euro.

Das Ziel des Vorhabens ist, dass Patientinnen und Patienten die Informationen zu ihrer Gesundheit besser verstehen und nutzen können. „Wir wollen die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten stärken und sie so in die Lage versetzen, sich besser um die eigene Gesundheit zu kümmern“, sagt die Oldenburger Versorgungsforscherin Prof. Dr. Lena Ansmann, die gemeinsam mit ihrer Kollegin PD Dr. Anna Levke Brütt das Projekt leitet. „Eine wesentliche Voraussetzung ist dabei, dass die in der entsprechenden Gesundheitseinrichtung Beschäftigten auf die individuellen Informationsbedarfe der Patientinnen und Patienten eingehen können.“

Um die Kompetenzen von Klinik-Mitarbeitenden zu fördern, passt das Forschungsteam nun ein bereits erprobtes Kommunikationstraining an die Bedingungen in den beteiligten Universitätskliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie, Gynäkologie, Innere Medizin – Onkologie sowie Viszeralchirurgie an. Dafür arbeiten die Versorgungsforscherinnen eng mit den Mitarbeitenden des Pius-Hospitals sowie den Patientinnen und Patienten zusammen. „Wir entwickeln ein Trainingsprogramm, das die Kommunikation vor allem mit solchen Patientinnen und Patienten verbessert, die Schwierigkeiten haben, Gesundheitsinformationen zu verstehen“, sagt Prof. Dr. Sonia Lippke, die als Gesundheitspsychologin der Jacobs University Bremen für das Training verantwortlich ist. 

Ergänzend erarbeitet das Oldenburger Forschungsteam gemeinsam mit den Mitarbeitenden praktische Maßnahmen, um im Klinikalltag besser mit Patientinnen und Patienten zu kommunizieren, damit diese zu „Expertinnen“ und „Experten“ ihrer eigenen Erkrankung und in die Lage versetzt werden, selbstbestimmt zu entscheiden.

Um das Kommunikationskonzept, dessen Umsetzung und Wirksamkeit zu evaluieren, befragen die Forschenden wiederholt und standardisiert die Klinik-Mitarbeitenden mit Patientenkontakt sowie Patientinnen und Patienten während und nach einem stationären Aufenthalt. Dabei werden Einschätzungen der Gesundheitskompetenz sowie der Kommunikationskompetenz vor und nach Einführung des Kommunikationskonzepts verglichen. Das PIKoG-Team wertet dann aus, wie sehr sich die Versorgung an den Patientinnen und Patienten orientiert. Ziel ist, das Konzept auch über das dreijährige Projekt hinaus langfristig in den Klinikalltag zu integrieren.

Kontakt
Universität Oldenburg
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Versorgungsforschung
Prof. Dr. rer. medic. Lena Ansmann
0441 798-4165
lena [todd] ansmannatuol [todd] de

Redaktionskontakt Universität Oldenburg
Presse & Kommunikation
Dr. Corinna Dahm-Brey
0441 798-5446
presseatuol [todd] de

Hier haben wir für Sie Presseinformationen zum Download bereit gestellt. Für weitere Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Michael Dernoscheck, Bertine Pienkos-Sandmann, Presseinformationen aus dem Pius-Hospital
Letzte Aktualisierung: 03.03.2026