Säubere Hände: Erneut Gold-Zertifikat für das Pius-Hospital

Säubere Hände: Erneut Gold-Zertifikat für das Pius-Hospital
26. Februar 2020

Das Pius-Hospital erhielt im Rahmen der „Aktion Saubere Hände“ mit einem Gold-Zertifikat für 2020 und 2021 erneut die höchstmögliche Auszeichnung für das erfolgreiche Umsetzen von Maßnahmen und Qualitätsstandards zur Verbesserung der Händedesinfektion.

Die Hände von Krankenhausmitarbeitern sind die wahrscheinlichsten Überträger von Krankheitserregern, da sie beim Kontakt mit den Patienten und ihrer Umgebung mit krankmachenden Erregern kontaminiert werden. Die wichtigste Gegenmaßnahme ist die hygienische Händedesinfektion, da sie sowohl die Übertragung der Erreger auf andere Patienten wie auch die Besiedlung der Mitarbeiter selber verhindert. 

Um diese an sich einfache Maßnahme konsequent anzuwenden, gibt es seit 2008 die „Aktion Saubere Hände“ – eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Diese wird auch im Pius-Hospital mit großem Engagement und breiter Unterstützung umgesetzt. Eine Lenkungsgruppe koordiniert die Kampagne, bewertet jährlich die Ergebnisse und legt die Ziele für das Nachfolgejahr fest. Sie besteht aus dem Direktorium des Krankenhauses, Helmut Holthaus als Hygienefachkraft und Projektleiter sowie Dr. Jörg Herrmann, Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene Oldenburg,

„Fünf Finger an einer Hand – fünf Indikationen.“ Mit dieser einfachen Formel lassen sich die Indikationen, bei denen die Krankenhausmitarbeiter eine hygienische Händedesinfektion durchführen müssen, leicht merken: Vor und nach jedem Patientenkontakt, vor aseptischen Tätigkeiten, nach Kontakt mit potentiell infektiösen Materialien und nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung. Damit die praktische Umsetzung korrekt erfolgt, werden jedes Jahr Fortbildungen für alle Berufsgruppen im Pius-Hospital durchgeführt. Jährliche Aktionstage zielen außerdem darauf ab, das Wissen über die wirksame Handhygiene in der Öffentlichkeit, also auch bei Patienten, Angehörigen und Besuchern, zu steigern.

Letzte Aktualisierung: 26.02.2020