Das Vortragsprogramm des diesjährigen Oldenburger Krebsinformationstags, der unter der Überschrift „Neue Entwicklungen, neue Chancen, neue Herausforderungen“ stand, stieß Anfang Februar auf großes Interesse. Nicht nur die gastgebenden Onkologen Prof. Dr. Frank Griesinger vom Pius-Hospital und Prof. Dr. Cyrus Khandanpour vom Klinikum Oldenburg referierten über neueste Entwicklung bei der Diagnostik und Therapie von Krebs. Dr. Kay Willborn von der Universitätsklinik für Medizinische Strahlenphysik im Pius-Hospital berichtete über den aktuellen Stand bei der Strahlentherapie und Prof. Dr. Johannes Woitzik, Direktor der Universitätsklinik für Neuorochirurgie am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf Tumoren des Zentralen Nervensystems.
Prof. Dr. Marc-Philipp Hitz, Direktor des Universitätsinstituts für Medizinische Genetik am Klinikum Oldenburg, berichtete, wie moderne Verfahren dabei helfen, die individuellen Eigenschaften eines Tumors zu bestimmen und abhängig davon die Therapie zu personalisieren.
Die Expertise der onkologischen Fachpflege brachten Gabriele Bohmann-Kemper und Friederike Niemann vom Pius-Hospital sowie Kirsten Makiewicz vom Klinikum ein. Sie erklärten den Besucherinnen und Besuchern, welche Nebenwirkungen neue Therapieformen verursachen können – und welche Möglichkeiten Patientinnen und Patienten selbst haben, den Verlauf ihrer Behandlung positiv zu beeinflussen.
Ganz praktisch wurde es vor der Mittagspause: Kristin Schulze brachte die gesamte Hörerschaft mit Yoga-Übungen in Schwung. Für Besucher*innen bot der Krebsinformationstag auch die Möglichkeit, persönlich und außerhalb des Krankenhauses mit den Oldenburger Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen – ein Angebot, das sie gern annahmen. Wie wichtig gerade der persönliche Austausch ist, registrierten auch die Vertreterinnen und Vertreter von Selbsthilfegruppen und Institutionen, die wieder mit Ständen vertreten waren.



