Lungenkrebsscreening

Etwa 57.000 Menschen erkranken pro Jahr neu an Lungenkrebs. Sowohl bei Männern als auch inzwischen bei Frauen ist dies die häufigste krebsbedingte Todesursache. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Aus diesem Grund besteht nun ein Früherkennungsprogramm. 

Das sogenannte Lungenkrebsscreening ist ein bundesweites Früherkennungsprogramm, das 2026 eingeführt wurde. Es richtet sich gezielt an Menschen mit langjährigem und starkem Zigarettenkonsum, weil diese ein besonders hohes Risiko für Lungenkrebs haben.

Ein jährliches Screening mittels Niedrigdosis‑Computertomographie (Low‑Dose‑CT) soll Tumoren möglichst früh entdecken – oft noch bevor Beschwerden auftreten. Studien zeigen, dass diese Methode die lungenkrebsbedingte Sterblichkeit senken kann.