Leistungsspektrum

Als Nuklearmedizin bezeichnet man die Anwendung von offenen radioaktiven Stoffen in medizinischer Diagnostik, Therapie und Wissenschaft. Dabei wird in der Regel ein so genannter „Tracer“, ein radioaktives Medikament (Radiopharmakon) in einer minimalen Dosierung in den Körper eingebracht, mit dem Stoffwechselvorgänge dargestellt werden können.

Ein Radiopharmakon ist eine chemische Verbindung eines Radionuklids mit anderen Stoffen. Wie ein Radiopharmakon in der Nuklearmedizin verwendet wird, hängt wesentlich von zwei Eigenschaften ab:

  • Radioaktivität (Zerfallsverhalten und entstehende Strahlung)
  • Pharmakokinetik (Verteilung im Organismus, Teilnahme an Körperfunktionen, Eliminierung)

Zusätzlich verfügen wir über eine Therapiestation auf der radioaktive Substanzen auch zur Behandlung eingesetzt werden, in der Regel mit deutlich geringerem Risiko als etwa bei einer Operation. So können selbst Menschen in sehr hohem Alter noch mit nuklearmedizinischen Verfahren erfolgreich behandelt werden.

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Alle nuklearmedizinische Untersuchungen können im Rahmen des Medizinischen Versorgungszentrums für Tumortherapie und Diagnostik des Pius-Hospitals bei uns auch ambulant durchgeführt werden.