Coronavirus (SARS-CoV-2)

Besuchsverbot (seit 2. November 2020)

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens müssen wir alle Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden im Pius-Hospital vor Ansteckungen besonders schützen. Aus diesem Grund gilt seit 2. November 2020 in unserem Haus ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen können nur in dringenden Fällen gewährt werden und bedürfen einer vorherigen Absprache mit dem behandelnden Ärzteteam. Wir bitten um Ihr Verständnis und danken für Ihre Unterstützung! (30.10.2020)

Verhalten im Krankenhaus 

  • Alle Personen im Krankenhaus müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und werden in die erforderlichen Hygienemaßnahmen – vor allem die hygienische Händedesinfektion – eingewiesen.
  • Selbstgenähte, sogenannte Community-Masken sind innerhalb des Hauses nicht zulässig. Deshalb erhalten Sie einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz durch uns.
  • Bitte führen Sie nach dem Anlegen eine Händedesinfektion durch.
  • Bitte den Mund-Nasen-Schutz so tragen, dass er Mund und Nase bedeckt. 
  • Bitte halten Sie Abstand (mind. 1,5 bis 2 Meter) zu anderen Personen innerhalb des Krankenhauses, aber auch innerhalb der Patientenzimmer, ein.
  • Den Mund-Nasen-Schutz bitte anlegen, sobald Mitarbeitende des Krankenhauses Ihr Zimmer betreten.
  • Bitte auf die Husten- und Niesetikette (Niesen in die Ellenbeuge) mit anschließender Händedesinfektion achten.
  • Für die Händedesinfektion stehen im Eingangsbereich und in den Patientenzimmern Desinfektionsmittelspender zur Verfügung. Wir möchten Sie bitten in folgenden Situationen eine Händedesinfektion durchzuführen:
    • Nach dem Anlegen und dem Ablegen des Mund-Nasen-Schutzes
    • Nach dem Niesen/Nase putzen
    • Bei Betreten und Verlassen des Patientenzimmers
  • Beim Verlassen des Krankenhauses wird die Maske im Ausgangsbereich in die dafür vorgesehenen Abwurfbehälter entsorgt. Führen Sie bitte anschließend wieder eine Händedesinfektion durch.
  • Verlassen des Krankenhauses ausschließlich über den Nebenausgang (siehe Beschilderung).

Besuch der Cafeteria 

Besuche in der Cafeteria sind für Patienten, Gäste und Besucher seit 2. November leider nicht mehr möglich.

Weitere Schutzmaßnahmen

Im Zuge der Corona-Pandemie haben wir im Pius-Hospital folgende Schutzmaßnahmen eingeführt:

  • Alle Patienten, die zu einem stationären Aufenthalt oder zu einer ambulanten Operation kommen, werden zuvor vorsorglich auf SARS-CoV2 getestet (Ausnahme Nuklearmedizin). Ebenso werden alle Notaufnahmepatienten in der Notaufnahme getestet, die stationär aufgenommen werden. 
  • Wir halten eine eigene Isolierstation für SARS-CoV2 vor, um eine strenge Trennung sowohl der Patienten als auch der Mitarbeiter zu gewährleisten.
  • Für Patienten mit SARS-CoV2 halten wir ausreichend Bettenreserven vor – sowohl auf der Intensivstation als auch auf den Normalstationen, so dass auch großzügige Isolationsmaßnahmen getroffen werden können.
  • Wir haben diverse Prozesse umgestellt, damit die Abstandsregeln soweit wie möglich eingehalten werden können. Außerdem wurden in verschiedenen Bereichen Trennscheiben zur Vermeidung von Tröpfchenübertragungen angebracht.

SARS-CoV-2-Abstrich

Nachdem bei Ihnen ein Abstrich im Pius-Hospital durchgeführt worden ist, halten Sie bitte die folgenden Verhaltensweisen ein:

  • Begeben Sie sich bis zum Aufnahmetag in die häusliche Quarantäne und bleiben Sie zu Hause.
  • Beachten Sie die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Nutzen Sie wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel für die Fahrten vom und zum Pius-Hospital.
  • Empfangen Sie keinen Besuch und gehen Sie nicht einkaufen.
  • Halten Sie zu Mitgliedern Ihrer Hausgemeinschaft wenn irgend möglich Abstand.
  • Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber, Husten, allgemeinen Krankheitssymptomen kommen Sie bitte nicht zum Aufnahmetermin, sondern informieren uns und Ihren Hausarzt über diese Symptome, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Symptome? Was ist jetzt zu tun?

Sie haben den Verdacht, dass Sie sich mit dem Corona-Virus infiziert haben?
Bitte bleiben Sie zu Hause und melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin oder beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

Auf diesem Weg wird alles Notwendige getan, um festzustellen, ob Sie tatsächlich infiziert sind und wenn ja, welche weiteren Schritte eingeleitet werden müssen. Die meisten Corona-Infektionen verlaufen nicht schwerwiegend und können zuhause auskuriert werden. Über eine Einweisung in eine Klinik entscheiden die Ärzte/-innen, die sie vor Ort betreuen. Die Krankenhäuser sind allein für die schweren Verlaufsfälle bestimmt.

Bitte gehen Sie also zu einer Infektionsabklärung nicht direkt in unsere Notaufnahme oder die Notaufnahmen der umliegenden Krankenhäuser!

Damit riskieren Sie eventuell ein unkontrolliertes Verbreiten des Virus im Krankenhaus und gefährden u. a. Patientinnen und Patienten, die durch andere Erkrankungen geschwächt sind.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus finde Sie auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Letzte Aktualisierung: 06.11.2020