Coronavirus (SARS-CoV-2)

Symptome? Was ist jetzt zu tun?

Sie haben den Verdacht, dass Sie sich mit dem Corona-Virus infiziert haben?
Bitte bleiben Sie zu Hause und melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin oder beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

Auf diesem Weg wird alles Notwendige getan, um festzustellen, ob Sie tatsächlich infiziert sind und wenn ja, welche weiteren Schritte eingeleitet werden müssen. Die meisten Corona-Infektionen verlaufen nicht schwerwiegend und können zuhause auskuriert werden. Über eine Einweisung in eine Klinik entscheiden die Ärzte/-innen, die sie vor Ort betreuen. Die Krankenhäuser sind allein für die schweren Verlaufsfälle bestimmt.

Bitte gehen Sie also zu einer Infektionsabklärung nicht direkt in unsere Notaufnahme oder die Notaufnahmen der umliegenden Krankenhäuser!

Damit riskieren Sie eventuell ein unkontrolliertes Verbreiten des Virus im Krankenhaus und gefährden u. a. Patientinnen und Patienten, die durch andere Erkrankungen geschwächt sind.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus finde Sie auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Aktuelle Besucher- und Gästeinformation (Stand 13. Juli 2020)

1. Bitte melden Sie sich an der Informationszentrale bzw. am Haupteingang des Pius-Hospitals. Dort erfolgt eine Überprüfung, ob Ihr Besuch zulässig ist und Sie müssen eine Besucher- bzw. Gäste-Registrierung ausfüllen. Patientenbesuche sind von max. ein- und derselben Person, die vom Patienten zuvor benannt wird, täglich in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr möglich. Ausnahmen in besonderen Fällen sind jedoch möglich und bedürfen der vorherigen Abklärung mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin, zum Beispiel bei Palliativpatienten oder bei Kindern. Hier können ggf. auch mehrere Besuchspersonen zugelassen werden. Besuche in der Cafeteria sind nicht erlaubt.

2. Alle eintretenden Personen legen einen Mund-Nasen-Schutz an und werden in die erforderlichen Hygienemaßnahmen – vor allem die hygienische Händedesinfektion – eingewiesen.

  • Selbstgenähte, sogenannte Community-Masken sind innerhalb des Hauses nicht zulässig. Deshalb erhalten Sie im Eingangsbereich einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz durch uns.
  • Bitte führen Sie nach dem Anlegen eine Händedesinfektion durch.
  • Beim Verlassen des Krankenhauses wird die Maske im Ausgangsbereich in die dafür vorgesehenen Abwurfbehälter entsorgt. Führen Sie bitte anschließend wieder eine Händedesinfektion durch.

3. Folgende Verhaltensregeln sind innerhalb des Krankenhauses / des Patientenzimmers einzuhalten:

  • Bitte den Mund-Nasen-Schutz während der gesamten Aufenthaltszeit so tragen, dass er Mund und Nase bedeckt.
  • Bitte halten Sie die allgemein gültigen Abstandsregeln (mind. 1,5 bis 2 Meter) zu anderen Personen innerhalb des Krankenhauses, aber auch innerhalb der Patientenzimmer, ein.
  • Bitte auf die Husten- und Niesetikette (Niesen in die Ellenbeuge) mit anschließender Händedesinfektion achten.
  • Für die Händedesinfektion stehen im Eingangsbereich und in den Patientenzimmern Desinfektionsmittelspender zur Verfügung. Wir möchten Sie bitten in folgenden Situationen eine Händedesinfektion durchzuführen:
    • Nach dem Anlegen und dem Ablegen des Mund-Nasen-Schutzes
    • Nach dem Niesen/Nase putzen
    • Bei Betreten und Verlassen des Patientenzimmers

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Weitere Schutzmaßnahmen

Im Zuge der Corona-Pandemie haben wir im Pius-Hospital für Sie darüber hinaus folgende Schutzmaßnahmen eingeführt:

  • Im Pius-Hospital werden vorsorglich alle Patienten, die zu einem geplanten operativen Eingriff kommen sollen, vor der stationären Aufnahme auf SARS-CoV2 getestet. Dies geht über die derzeitigen RKI-Empfehlungen hinaus.
  • Wir testen Patienten, die einer Risikogruppe angehören auf SARS-CoV2, zum Beispiel onkologische Patienten oder Patienten aus Seniorenwohnheimen. Dies geht über die derzeitigen RKI-Empfehlungen hinaus.
  • Wir halten eine eigene Isolierstation für SARS-CoV2 vor, um eine strenge Trennung sowohl der Patienten als auch der Mitarbeiter zu gewährleisten.
  • Für Patienten mit SARS-CoV2 halten wir ausreichend Bettenreserven vor – sowohl auf der Intensivstation als auch auf den Normalstationen, so dass auch großzügige Isolationsmaßnahmen getroffen werden können.
  • Wir haben diverse Prozesse umgestellt, damit die Abstandsregeln soweit wie möglich eingehalten werden können. Außerdem wurden in verschiedenen Bereichen Trennscheiben zur Vermeidung von Tröpfchenübertragungen angebracht.

SARS-CoV-2-Abstrich für alle operativen Kliniken

Bei asymptomatischen Patienten, die im Pius-Hospital operiert werden und nicht als Notfall über die Notaufnahme aufgenommen werden, erfolgt vor der stationären Aufnahme ein Abstrich auf SARS-CoV-2. Der Zeitpunkt wird vorher mitgeteilt. Nachdem der Abstrich im Pius-Hospital erfolgt ist, müssen bitte die folgenden Verhaltensweisen eingehalten werden.

  • Begeben Sie sich bis zum Aufnahmetag in die häusliche Quarantäne und bleiben Sie zu Hause.
  • Beachten Sie die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Nutzen Sie wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel für die Fahrten vom und zum Pius-Hospital.
  • Empfangen Sie keinen Besuch und gehen Sie nicht einkaufen.
  • Halten Sie zu Mitgliedern Ihrer Hausgemeinschaft wenn irgend möglich Abstand.
  • Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber, Husten, allgemeinen Krankheitssymptomen kommen Sie bitte nicht zum Aufnahmetermin, sondern informieren uns und Ihren Hausarzt über diese Symptome, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Veranstaltungen

Als präventive Schutzmaßnahme, um eine Ansteckung und Ausbreitung zu verhindern, sind alle Veranstaltungen in den Oldenburger Krankenhäusern bis auf weiteres abgesagt. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um unnötige Besucherströme zu vermeiden. Ab wann Veranstaltungen wieder stattfinden können, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden, wird hier rechtzeitig bekanntgegeben.

Die Pius-Seelsorge ist für Sie da!

Als Patientin oder Patient hier im Pius-Hospital fehlt Ihnen vielleicht der persönliche Kontakt zu Ihren Angehörigen, die Sie zurzeit nicht besuchen dürfen, ganz besonders. In dieser herausfordernden und zudem für viele von Ängsten und Unsicherheiten bestimmten Zeit möchte Ihnen die Seelsorge im Haus Hilfe anbieten – zum Beispiel durch ein Gespräch: entweder telefonisch oder auch persönlich (im dafür vorgeschriebenen Abstand von wenigstens 1,5 Metern).

Darüber hinaus finden mittwochs und samstags um 18.00 Uhr kurze Wortgottesdienste statt, die Sie über den Fernsehkanal 6 in Ihrem Zimmer mitverfolgen können. Ein Besuch des Gottesdienstes vor Ort in der Kapelle ist derzeit aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen leider nicht möglich. Wenn Sie den Wunsch zum Empfang der Kommunion oder des Abendmahls haben, rufen Sie uns bitte an oder tei-len es dem Pflegeteam auf Ihrer Station mit. Für die Kommunion kommt Pastoralreferent Erhard Kaling, katholischer Seelsorger im Evangelischen Krankenhaus, nach Absprache mit Ihnen und dem Pflegeteam zu Ihnen.

Es besteht ferner die Möglichkeit, zur inneren Stärkung und Besinnung oder für ein Gebet die Kapel-le aufzusuchen. Das ist erlaubt. Bitte beachten Sie dabei aber stets die Abstandsregel. In der Kapelle liegt ein Fürbittenbuch aus, in dem Sie Ihre persönlichen Anliegen aufschreiben können. Im Schrif-tenständer liegen außerdem kurze Texte für Sie zum Mitnehmen bereit. Auch eine Kerze kann ent-zündet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Letzte Aktualisierung: 03.08.2020