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Die Pflege im Pius-Hospital

Fort- und Weiterbildung

Innerbetriebliche Fortbildung (IBF)

„Aus-, Fort- und Weiterbildung sind wesentliche Bestandteile unseres Hauses“ versprechen wir im Leitbild des Pius-Hospitals. Wir meinen dies ernst. Deshalb bieten wir über die Innerbetriebliche Fortbildung (IBF) allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses ein kontinuierliches und aktuelles Fortbildungsprogramm. Mitarbeiter und Interessierte aus anderen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sind als Gäste herzlich willkommen. Das Programm der IBF ist zum einen internes Fortbildungsangebot für spezifische Projekte innerhalb des Pius-Hospitals. Zum anderen gibt es ein umfassendes offenes Fortbildungsprogramm, welches wir im Rahmen unseres Bildungsnetzwerkes gemeinsam mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg, der Karl-Jaspers-Klinik, Wehnen, dem Klinikum Delmenhorst, dem Klinikum Oldenburg und dem Klinikzentrum Westerstede organisieren. Schwerpunkt-Themen des offenen Fortbildungsangebotes sind:

  • Fachkompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Führungskompetenz
  • Methoden und Techniken
  • Ethik und Seelsorge
  • Gesundheitsvorsorge

Sabine Rüdebusch
Fortbildungsinhalte
Telefon 0441 / 229 – 1221
E-Mail sabine.ruedebusch@pius-hospital.de

Angelika Fricke
Anmeldung, allgemeine Infos
Telefon 0441 / 229 - 1207
Telefax 0441 / 229 - 2108
E-Mail angelika.fricke@pius-hospital.de

Programmheft Bildungsnetzwerk 2013 (PDF, 7MB)

Anmeldung Bildungsnetzwerk 2013 (PDF, 76 KB)

Bachelor-Studium für Pflege: Zwei Länder – ein Studiengang

Drei Oldenburger Stadtkrankenhäuser und die Groninger Akademie für Pflege haben an der Hanzehogeschool mit der Vertragsunterzeichnung in Oldenburg eine für Niedersachsen neuartige und einmalige Kooperation in Sachen Pflege-Weiterbildung auf den Weg gebracht. Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Pius-Hospital und das Klinikum Oldenburg bieten ab dem Wintersemester 2008 einen deutschsprachigen Studiengang an, der in zwei Jahren zum international anerkannten Abschluss „Bachelor of Nursing“ führt. Ab September 2008 können examinierte Pflegekräfte aus den drei Häusern das berufsbegleitende Studium aufnehmen.

„Anders als andere Pflegestudiengänge richtet sich dieses sehr an der Praxis orientierte Studium vor allem an diejenigen, die in der patientennahen Versorgung bleiben und dort qualifizierte Funktionen übernehmen wollen“, erklärt Frauke Wiedermann, Projektleiterin und Lehrerin für Pflegeberufe im Evangelischen Krankenhaus. Sie ergänzt: „Mit dem akademischen Bachelor-Abschluss erreichen wir den Anschluss an europäische Qualifikationsniveaus in der Pflege. Das Studium bietet die Möglichkeit, sich auf die Bereiche Pflegecontrolling oder Intensivpflege zu spezialisieren.“

Die Oldenburger Krankenhäuser arbeiten bereits seit sechs Jahren eng mit der Hanzehogeschool zusammen. Der Gedanke, gemeinsam einen Studiengang anzubieten ist aus dieser guten Zusammenarbeit entstanden. Die zukünftigen Studierenden erwartet deutschsprachiger Unterricht in Groningen kombiniert mit e-Learning, Selbststudium und Projektbezogenen Praxiseinsätzen in Oldenburg. „Wir werden davon profitieren, dass in den Niederlanden das sogenannte „Action-Learning“ praktiziert wird. Theoretische Inhalte werden also immer anhand von echten Fällen oder Problemstellungen aus der Praxis bearbeitet“, nennt Ursula Geller, Pflegedirektorin des Evangelischen Krankenhauses die Vorteile für die Studierenden. „Dieses Studienangebot ist für uns Neuland und wir sind alle gespannt, wie es von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der drei Häuser angenommen wird. Es ermöglicht unserem Pflegepersonal sich in Zukunft akademisch qualifizieren zu können,“ schaut Oberin Birgit Plaschke, Pflegedirektorin im Klinikum Oldenburg in die Zukunft.

„Dieser Studiengang ist eine enorme Bereicherung für den Gesundheits-Standort Oldenburg“, betont Irmgard Hollmann, Pflegedirektorin im Pius-Hospital. Die drei Oldenburger Stadtkrankenhäuser versprechen sich mit diesem neuen Angebot, eine weitere Qualifizierung ihres Personals, um auch in Zukunft den gestiegenen Herausforderungen im Pflegebereich gerecht zu werden.

Akademisch ausgebildete Fachkräfte, deren Aufgaben vor allem darin bestehen, an einer nachhaltigen Verbesserung der Patientenversorgung mitzuwirken, Prozesse zu steuern und die notwendigen Kooperationen mit anderen Berufsgruppen kompetent zu gestalten, sind ein wichtiger Teil dieses Weiterbildungskonzeptes. Ziel ist eine Patientenversorgung, die sich an den internationalen Standards orientiert.

In den drei Häusern arbeiten derzeit insgesamt mehr als 1900 Mitarbeiter im Pflegebereich. Voraussetzungen für das Studium sind eine abgeschlossene Pflegeausbildung und ein Mindestalter von 21 Jahren. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. Die Zahl der Studienplätze ist auf 30 begrenzt. Jedes der drei Häuser bekommt ein Kontingent von 10 Plätzen. Sollten nicht alle Plätze intern vergeben werden, können sich auch Pflegekräfte aus anderen Krankenhäusern bewerben.


Frauke Wiedermann

Telefon 0441 / 36 18 93 52
E-Mail wiedermann@hanse-institut-ol.de
Website www.hanse-institut-ol.de

Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege Leitung

Außerdem betreiben wir eine staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für Intensiv- und Anästhesiepflege und bieten im Verbund mit der Hospitalgesellschaft Jade-Weser und dem Klinikum Emden eine zweijährige Berufsbegleitende Weiterqualifikation in diesem Bereich an.


Sabine Rüdebusch

Telefon 0441 / 229 - 1221
E-mail: sabine.ruedebusch@pius-hospital.de

Weiterbildung zur „Fachkraft für operative und endoskopische Pflege“

Die Fachweiterbildung Operationsdienst existiert am Pius-Hospital seit 1999. Mit dem Gesetz über Berufsbezeichnungen und die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen (Berufsbezeichnungs- WeiterbildungsG) vom 16. Dezember 1999 zuletzt geändert am 7. Dezember 2006, erfolgte die Erweiterung zur „Weiterbildung zur Fachkraft für operative und endoskopische Pflege“.

Zugangsvoraussetzungen
Zugang zur Weiterbildung für operative und endoskopische Pflege kann erhalten, wer berechtigt ist, die staatlich anerkannte Berufsbezeichnung Krankenschwester, Krankenpfleger, Kinderkrankenschwester, Kinderkrankenpfleger bzw. „Gesundheits- und Krankenpfleger/-in“, „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in“ zu führen.

Weiterbildungsziele
Die Weiterbildung soll zur Wahrnehmung der vielfältigen Aufgaben in den verschiedenen Fachgebieten der operativen und endoskopischen Pflege, Diagnostik und Therapie befähigen. Sie soll es ermöglichen, geschlechts- und altersspezifische, soziale und ethnologische Unterschiede der Personen, auf die sich die berufliche Tätigkeit bezieht, zu erfassen und zu berücksichtigen.

Inhalte der Weiterbildung
Innerhalb von zwei Jahren werden 720 Stunden Unterricht auf der Grundlage der oben genannten Verordnung angeboten. Die Aufteilung der Stunden erfolgt in:

  • Allgemeine pflegerelevante Kenntnisse (160 U-Stunden)
  • Operative und endoskopische Pflege (380 U-Stunden)
  • Pflegerelevantes Grundwissen aus Bezugswissenschaften (180 U-Stunden)

Die pädagogische Haltung im Unterrichtsgeschehen richtet sich
nach den Prinzipien der Erwachsenenbildung, wie z.B.:

  • Aufgreifen und reflektieren der Praxiserfahrungen
  • Mitgestaltung am Unterricht
  • Kreative, ganzheitliche Lernformen und Lerngestaltung
    (z.B. Einzel- und Gruppenarbeiten, Diskussionen, teilnehmerzentriertes Unterrichtsgespräch,
    Rollenspiele, Referate, Vorträge, praktische Übungen)
  • Modulare Unterrichtsthemengestaltung

Abschluss der Weiterbildung
Mit Abschluss der Weiterbildung wird die geschützte Weiterbildungsbezeichnung „Fachkraft für operative und endoskopische Pflege“ erworben. Der Nachweis der berufspädagogischen Qualifikation zur Praxisanleitung nach den Erfordernissen des Krankenpflegegesetzes vom 01.01.2004, die Tätigkeitsbezeichnungen „Technischer Sterilisationsassistent“ (Fachkunde 1), und die „Kenntnisse im Strahlenschutz für Pflegepersonal im Operations-/Funktionsdienst“ werden erworben.

Durchführung
Die Weiterbildung wird im Verbundsystem mit dem:

  • Landescaritas Verband Oldenburg-Bremen
  • Kath. Bildungswerk St. Hildegard Osnabrück

angeboten.

Zeitlicher Rahmen
Die Berufsbegleitende Weiterbildung dauert zwei Jahre und beinhaltet 720 Stunden theoretischen Unterricht und 14 Monate Praktika bei Vollzeitbeschäftigung. Der Lehrgang beginnt mit einem 160 Stunden umfassenden Einführungsblock zweijährig im April. Danach werden überwiegend Einzelunterrichtstage à 8 Stunden angeboten. Praktika (14 Monate):

  • 6 Monate in der Allgemein und Abdominalchirurgie,
  • 2 Monate in der Unfallchirurgie/Orthopädie
  • 6 Monate in Abteilungen mit endoskopischen Eingriffen, davon ein Einsatz in der Gastroenterologie sowie Einsätze in mindestens zwei weiteren Abteilungen (z.B. Gynäkologie/Urologie)

In jedem Bereich stehen den Weiterbildungsteilnehmenden fachweitergebildete Praxisanleiter und Mentoren bzw. qualifiziertes Fachpersonal für die praktische Anleitung vor Ort zur Verfügung. Die praktische Weiterbildung wird durch regelmäßige Praxisbesuche durch die pflegerische Leitung der Weiterbildung begleitet.


Werner Meyer, Pflegecontrolling
Telefon 0441 / 229 - 2104

Frau Heike Kowitz
Pflegerische Leitung Fachweiterbildung für operative und endoskopische Pflege
Telefon 0441 / 229 - 1412

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