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DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

Das Pius-Hospital unterstützt die Deutsche Knochenmark Spenderdatei DKMS und ist einer von bundesweit 17 Ständigen Einrichtungen der DKMS an einem Krankenhaus. An jedem Dienstag (10 bis 16 Uhr) im Monat können Menschen aus Oldenburg und der Region sich typisieren lassen. Wir bitten um telefonische Anmeldung. Heinrich Schrand und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pius-Hospitals betreiben eine Ständige Einrichtung ehrenamtlich und unterstützen auch Registrierungsaktionen an Schulen und Hochschulen, in Sportvereinen und Betrieben. Seit Eröffnung der Einrichtung im Oktober 2004 wurden 7921 Menschen (Stand August 2015) im Rahmen der Sprechstunden und bei weiteren Aktionen zur Registrierung angemeldet.

Anmeldung zur Registrierung unter Telefon 0441 / 229 - 1341 oder 1340 (AB)

Was macht die DKMS?

Wer an Blutkrebs erkrankten Menschen helfen will, kann sich bei der DKMS als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen. Dafür wird eine unterschriebene Einverständniserklärung und entweder eine 5 ml-Blutprobe oder ein Wagenschleimhautabstrich benötigt, anhand derer die Gewebemerkmale bestimmt (typisiert) werden. Sollten die Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, hat man die Chance, diesem durch eine Stammzellspende das Leben zu retten. Inzwischen haben sich bereits mehr als 5,2 Mio Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen, seit der Gründung der DKMS im Jahre 1991 haben mehr als 50.000 bereits Stammzellen gespendet Obwohl jeden Tag durchschnittlich 17 DKMS-Spender einem Menschen die überlebensnotwendige Transplantation ermöglichen, kann noch immer für viele Patienten kein passender Spender gefunden werden. Je mehr Menschen sich bei der DKMS registrieren und typisieren lassen, desto höher die Überlebenschancen für Patienten weltweit.

Warum kostet die Typisierung Geld?

Die DKMS wurde 1991 als Privatinitiative gegründet. Damals gab es in Deutschland gerade einmal 3.000 registrierte Stammzellspender und wenig Hoffnung auf Hilfe für Krebspatienten. Die anfängliche Mitfinanzierung durch die Deutsche Krebshilfe und dem Bundesministerium für Gesundheit lief 1994 aus. Weil jede Typisierung uns 50 Euro kostet sind wir seitdem auf Geldspenden angewiesen.

Was geschieht dann?

Die Gewebemerkmale aller typisierten Menschen werden in anonymisierter Form im Zentralen Knochenmarkregister in Ulm gespeichert. Die persönlichen Daten der potentiellen Spender sind nur der DKMS bekannt. – Sollten die gespeicherten Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, wird eine weitere Blutuntersuchung nötig. Diese dient dazu, die Befunde der Gewebemerkmale zu bestätigen und eine Verwechslung auszuschließen. Ein Patient mit einer häufigen Kombination der Gewebemerkmale kann unter 20.000 Menschen einen passenden Spender finden, bei einer sehr seltenen Kombination findet sich unter Umständen auch unter mehreren Millionen niemand. Es ist daher das erklärte Ziel der Ständigen Einrichtung am Pius-Hospital, so viele potentielle Stammzellspender wie möglich für eine Registrierung zu gewinnen.

Wer kann sich typisieren lassen?

Grundsätzlich kann sich jeder gesunde Menschen zwischen dem 17. und dem 55. Lebensjahr typisieren lassen. Dies ist auch ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten möglich. Eine Vermittlung als Stammzellspender kann allerdings erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres erfolgen. Darüber werden die potenziellen Spender von der DKMS schriftlich informiert. Ausschlusskriterien sind z.B. Asthma, ein Gewicht unter 50 kg oder ein BMI über 40, Diabetes, Krebserkrankungen oder die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe

Was kostet mich die Typisierung?

Eine Typisierung ist eine sehr aufwändige Laboruntersuchung. Bei jeder Neuaufnahme eines potenziellen Stammzellspenders entstehen Kosten in Höhe von 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS zur Finanzierung der Laborkosten der Typisierungen auf Spendengelder angewiesen. Das Pius-Hospital hat deshalb eigens für die Ständige Einrichtung ein Spendenkonto eingerichtet und ist dadurch in der Lage, die Typisierungen zu finanzieren. Auch wenn Sie sich selbst nicht registrieren und typisieren lassen wollen oder können, freuen wir uns über Ihre Geldspende! Denn um die DKMS-Sprechstunde in ihrer bekannten Qualität zu betreiben, bedarf es eines jährlichen Spendenvolumens von circa 15.000 Euro. Nur durch Spenden können wir garantieren, dass die lebensrettenden Registrierungen am Pius-Hospital auch weiterhin für die freiwilligen Spenderinnen und Spender finanziert werden können.

Spendenkonto: Landessparkasse zu Oldenburg DE69280501000001003342.

Ihre zahlreichen Spenden habe es bis heute (August 2015) ermöglicht, 2000 Typisierungen durchführen zu lassen. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

Was passiert mit den Spendengeldern?

Alle Gelder werden für die Registrierung und Typisierungen vor Ort verwendet. Informationen zu Spendenkontostand und Verwendungszweck der Gelder werden regelmäßig im Pius-Magazin PIA und im Internet veröffentlicht. Sollten mehr Stammzellenspender als Geldspenden vorhanden sein, wird eine Warteliste geführt.

Was kann jeder Mitbürger und jede Mitbürgerin tun?

  • Sie können als Einzelperson, als Kollegium oder als Abteilung eine Patenschaft für eine Typisierung übernehmen. Zahlen Sie 50 Euro auf das Pius/DKMS-Konto ein und finanzieren Sie so eine Typisierung.
  • Spenden Sie Ihr Kleingeld in eine der Sammeldosen in der Cafeteria des Pius-Hospitals.
  • Melden Sie sich persönlich zur Registrierung und Typisierung.
  • Informieren Sie Ihren Familien- und Freundeskreis.
  • Nutzen Sie die Informationen der DKMS.

DKMS-Sprechstunde im Pius-Hospital

Sprechstunde ist jeden Dienstag im Monat von 10 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung.Telefonische Anmeldung unter: 0441 229 - 1341 oder 1340 (AB).

Spendenkonto DKMS:
DE69280501000001003342
BIC BRLADE21LZO
Landessparkasse zu Oldenburg
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