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Seelsorge im Pius

Stille und Besinnlichkeit

Gedanken und Gefühle unterschiedlicher Art bewegen Menschen im Krankenhaus. Möglicherweise erleben auch Sie dies gerade ganz persönlich.

Vielleicht wünschen Sie, während Ihres Aufenthaltes hier im Pius-Hospital einmal besucht zu werden, mit jemandem reden zu können oder begleitet zu werden auf dem Weg durch die Krankheit.

Wir, die Krankenhausseelsorger, haben Zeit und bieten Ihnen unsere Hilfe an. Wir hören Ihnen zu und sprechen mit Ihnen über Ihre Empfindungen. Und wir sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Im ruhigen, geschützten Raum eines seelsorglichen Gespräches können Zuversicht und Lebensmut wachsen.

Besteht der Wunsch nach gottesdienstlichen Feiern im Krankenzimmer, zum Beispiel dem Empfang der heiligen Kommunion, der Feier des Abendmahls oder auch des Sakramentes der Krankensalbung, können Sie uns direkt ansprechen oder uns über die Stationsschwestern eine Nachricht zukommen lassen.

Wir haben auch Zeit für Ihre Angehörigen und stellen, wenn Sie es möchten, Kontakt zu unseren Kollegen an Ihrem Heimatort her.

Ganzheitliche Fürsorge

Vor mehr als 130 Jahren wurde in Oldenburg ein Hospital – das bedeutet wörtlich übersetzt „Gasthaus“ – für Kranke und hilfsbedürftige Menschen eröffnet. Es trug den Namen des damaligen Papstes Pius IX und war zunächst vor allem ein Pflegehospital. Die Patienten brachten ihre Hausärzte mit und sorgten damit selbst für die ärztliche Versorgung. Um ihr körperliches und seelisches Wohlergehen kümmerten sich vier Barmherzige Schwestern des Münsteraner Clemens-Ordens. Seelsorge im christlichen Sinne gehörte also von Anfang an dazu. Und schon damals stand dieses Angebot allen Menschen offen. Bereits bei der Gründung des Pius-Hospitals wurde schriftlich festgelegt: „Das religiöse Bekenntnis eines Kranken oder eines Hilfsbedürftigen ist ohne Einfluss auf die Aufnahme in das Hospital.“

Inzwischen hat sich das ursprüngliche Hospital zu einem hochspezialisierten Akutkrankenhaus entwickelt, das aus der Region nicht mehr fortzudenken ist. Auch die karitative Zielsetzung hat sich der Zeit entsprechend entfaltet, aber der christlich-ethische Grundgedanke ist bis heute Ausgangspunkt für alles Tun. Das Pius-Hospital ist heute wie damals ein Ort, an dem Sie ganzheitlich wahrgenommen werden.

Wir nehmen uns Zeit, wenn Sie …

  • Die Krankheit als einschneidende Veränderung erleben
  • Sich Sorgen machen, in Ängsten sind
  • Sich einsam fühlen und abgeschnitten vom Lebensalltag
  • Ihre Gedanken aussprechen und ordnen wollen
  • Ein Gegenüber zum Zurückschauen brauchen
  • Neue Lebensschritte suchen

Oder sich verabschieden müssen …

Wir sind im Ethik-Komitee des Pius-Hospitals vertreten.

 

 

Schwester Rolfes

Katholische Krankenhausseelsorge
Schwester M. Barbara Rolfes
Telefon 0441 / 229 - 1301

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