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Weiterbildung

Akademische Ausbildung am Pius-Hospital

Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen

Als Akademisches Lehrkrankenhaus ist das Pius-Hospital an der praktischen Ausbildung von Medizinstudenten der Universität Göttingen beteiligt. Dies geschieht im Rahmen von

  • Famulaturen
    verpflichtende Praktika während des Hauptstudiums in allen Fachbereichen
  • Blockpraktika
    Innere Medizin, Chirurgie und weitere Fachbereiche, Blockunterricht bei den Klinikdirektorinnen und –direktoren oder je nach Thema bei jeweils spezialisierten Oberärzten
  • PJ
    in Kooperation mit den beiden anderen Oldenburger Krankenhäusern bieten wir bis zu 36 Studierenden der Universität Göttingen pro Jahr die Möglichkeit, ihre Pflicht-Terziale in Innerer Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach in Oldenburg zu absolvieren. Sie üben Ihre ärztliche Tätigkeit auf der Station und in der Ambulanz aus und werden von einem erfahrenen Tutor angeleitet.

Damit Sie sich als neuer PJler im Pius-Hospital schnell zurecht finden, laden wir Sie zu einem Einführungs-Tag ein, an dem Sie alle Ansprechpartner und die wichtigen Orte im Haus kennen lernen.

Bachelor-Studium für Pflege: Zwei Länder – ein Studiengang

Drei Oldenburger Stadtkrankenhäuser und die Groninger Akademie für Pflege haben an der Hanzehogeschool mit der Vertragsunterzeichnung in Oldenburg eine für Niedersachsen neuartige und einmalige Kooperation in Sachen Pflege-Weiterbildung auf den Weg gebracht. Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Pius-Hospital und das Klinikum Oldenburg bieten ab dem Wintersemester 2008 einen deutschsprachigen Studiengang an, der in zwei Jahren zum international anerkannten Abschluss „Bachelor of Nursing“ führt. Ab September 2008 können examinierte Pflegekräfte aus den drei Häusern das berufsbegleitende Studium aufnehmen.

„Anders als andere Pflegestudiengänge richtet sich dieses sehr an der Praxis orientierte Studium vor allem an diejenigen, die in der patientennahen Versorgung bleiben und dort qualifizierte Funktionen übernehmen wollen“, erklärt Frauke Wiedermann, Projektleiterin und Lehrerin für Pflegeberufe im Evangelischen Krankenhaus. Sie ergänzt: „Mit dem akademischen Bachelor-Abschluss erreichen wir den Anschluss an europäische Qualifikationsniveaus in der Pflege. Das Studium bietet die Möglichkeit, sich auf die Bereiche Pflegecontrolling oder Intensivpflege zu spezialisieren.“

Die Oldenburger Krankenhäuser arbeiten bereits seit sechs Jahren eng mit der Hanzehogeschool zusammen. Der Gedanke, gemeinsam einen Studiengang anzubieten ist aus dieser guten Zusammenarbeit entstanden. Die zukünftigen Studierenden erwartet deutschsprachiger Unterricht in Groningen kombiniert mit e-Learning, Selbststudium und Projektbezogenen Praxiseinsätzen in Oldenburg. „Wir werden davon profitieren, dass in den Niederlanden das sogenannte „Action-Learning“ praktiziert wird. Theoretische Inhalte werden also immer anhand von echten Fällen oder Problemstellungen aus der Praxis bearbeitet“, nennt Ursula Geller, Pflegedirektorin des Evangelischen Krankenhauses die Vorteile für die Studierenden. „Dieses Studienangebot ist für uns Neuland und wir sind alle gespannt, wie es von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der drei Häuser angenommen wird. Es ermöglicht unserem Pflegepersonal sich in Zukunft akademisch qualifizieren zu können,“ schaut Oberin Birgit Plaschke, Pflegedirektorin im Klinikum Oldenburg in die Zukunft.

„Dieser Studiengang ist eine enorme Bereicherung für den Gesundheits-Standort Oldenburg“, betont Irmgard Hollmann, Pflegedirektorin im Pius-Hospital. Die drei Oldenburger Stadtkrankenhäuser versprechen sich mit diesem neuen Angebot, eine weitere Qualifizierung ihres Personals, um auch in Zukunft den gestiegenen Herausforderungen im Pflegebereich gerecht zu werden.

Akademisch ausgebildete Fachkräfte, deren Aufgaben vor allem darin bestehen, an einer nachhaltigen Verbesserung der Patientenversorgung mitzuwirken, Prozesse zu steuern und die notwendigen Kooperationen mit anderen Berufsgruppen kompetent zu gestalten, sind ein wichtiger Teil dieses Weiterbildungskonzeptes. Ziel ist eine Patientenversorgung, die sich an den internationalen Standards orientiert.

In den drei Häusern arbeiten derzeit insgesamt mehr als 1900 Mitarbeiter im Pflegebereich. Voraussetzungen für das Studium sind eine abgeschlossene Pflegeausbildung und ein Mindestalter von 21 Jahren. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. Die Zahl der Studienplätze ist auf 30 begrenzt. Jedes der drei Häuser bekommt ein Kontingent von 10 Plätzen. Sollten nicht alle Plätze intern vergeben werden, können sich auch Pflegekräfte aus anderen Krankenhäusern bewerben.

Frauke Wiedermann
Telefon 0441 / 361 893 - 52
E-Mail wiedermann@hanse-institut-ol.de

Europäisches Lehrkrankenhaus für die Universität Groningen

In Kooperation mit den anderen Oldenburger Krankenhäusern bieten wir Studierenden der Universität Groningen die Möglichkeit, das gesamte praktische Pflichtjahr oder einzelne Abschnitte in Oldenburg zu absolvieren. Auch grenzübergreifende Famulaturen sind möglich.

Ansprechpartner für Famulaturen, Blockpraktika und PJ:

Vertrauensdozent: Priv. Doz. Dr. med. Dirk Weyhe
Telefon 0441 / 229 - 1472
Telefax 0441 / 229 - 1485
E-Mail dirk.weyhe@pius-hospital.de

Lehraufträge an deutschen Universitäten

Unsere habilitierten Klinikdirektoren haben Lehraufträge an den Universitäten Göttingen, Hannover, Gießen, Bochum und Bonn, die sie aktiv wahrnehmen.

Facharzt-Weiterbildung nach der neuen Weiterbildungsordnung

Unsere Klinikdirektoren sind nach der seit 2005 geltenden Weiterbildungsordnung von der Ärztekammer zur Facharztweiterbildung ermächtigt.

 

FachbereichAnsprechpartnerUmfang der Weiterbildungsermächtigung
AugenheilkundeDr. Hergen Wilms60 Monate
AnästhesiologieDr. Rolf Schaper60 Monate
Spezielle Anästhesiologische IntensivmedizinDr. Rolf Schaper24 Monate
Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie Prof. Dr. Djordje Lazovic
Dr. Christoph M. Ratusinski
Dr. Douglas B. Scriba
Priv.-Doz. Dr. Dirk Weyhe
24 Monate, inklusive Intensiv und
Notaufnahmezeit je 6 Monate
Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Dr. Rudy Leon DeWilde60 Monate
Gynäkologische Onkologie Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde 36 Monate
Gefäßchirurgie Dr. Christoph M. Ratusinski48 Monate
ThoraxchirurgieDr. Douglas B. Scriba48 Monate
ViszeralchirurgiePriv.-Doz. Dr. Dirk Weyhe48 Monate
Innere Medizin und Allgemeinmedizin – stationäre internistische PatientenversorgungDr. Jens Kühne
Frau Dr. Regina Prenzel
Frau Kirsten Habbinga
36 Monate
+ Innere Medizin und Schwerpunkt gesamte InnereDr. Regina Prenzel
Dr. Jens Kühne
36 Monate
+ Innere Medizin und Schwerpunkt PneumologieDr. Regina Prenzel
Dr. Hans-Georg Dercken
36 Monate
+ Innere Medizin und Gastroenterologie Dr. Jens Kühne 
+ Innere Medizin und Schwerpunkt Hämatologie und OnkologieProf. Dr. med. Frank Griesinger
36 Monate
Physikalische Therapie und BalneologieDr. Ferenc J. Dunai24 Monate (volle Weiterbildungsermächtigung)
Orthopädie und UnfallchirurgieProf. Dr. Djordje Lazovic36 Monate Orthopädie und Unfallchirurgie plus 12 Monate feste Rotationsvereinbarung mit der Unfallchirurgie des Ev. Krankenhauses (Dr. Niemann), damit gesamte Orthopädie und Unfallchirurgie
RadiologiePriv. Doz. Dr. Alexander Kluge48 Monate
StrahlentherapieDr. Kay C. Willborn60 Monate

 

Durch Kooperationen mit den beiden anderen Oldenburger Krankenhäusern können wir in allen Fächern die volle Facharztausbildung an einem Ort anbieten. Nähere Informationen erhalten Sie bei den jeweils angegebenen Ansprechpartnern in den Fachkliniken.

Downloads

Weiterbildungsprogramm für die Abteilung Internistische Onkologie (PDF, 60 KB)
(Muster-) Logbuch für die Facharztweiterbildung
„Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie“ (PDF, 212 KB)

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