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Medizinische Kompetenzzentren für eine integrierte Versorgung.

Die Behandlung von Patienten in traditionellen Klinikstrukturen ist für viele Krankheiten heute ein guter Weg der Versorgung. Bei komplexeren Krankheitsbildern, bei denen mehrere Disziplinen ihr Expertenwissen und fachliches Können zur optimalen Versorgung der Patienten einbringen können, werden neue Wege erforderlich. So entstanden und entstehen im Pius-Hospital in Oldenburg interdisziplinäre, medizinische Kompetenzzentren. Diese medizinischen Kompetenzzentren bieten Patienten die optimale Verknüpfung von Früherkennung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge.

Dies geschieht durch die enge interne kooperative Zusammenarbeit der Kliniken und Fachabteilungen im Pius-Hospital und durch die externe Zusammenarbeit mit allen Gesundheitsanbietern, besonders den niedergelassenen Ärzten in und um Oldenburg und der Region Weser-Ems. So ist eine optimale, fachübergreifende Zusammenarbeit mit einheitlichen sehr hohen Qualitätsstandards gegeben. Unsere Patienten finden in diesen medizinischen Kompetenznetzwerken eine optimal auf ihr spezielles Krankheitsbild abgestimmte Behandlung.

Oldenburger Brustzentrum Pius-Hospital

Das Oldenburger Brustzentrum Pius-Hospital unter Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde ist mit rund 300 Brustkrebs-Erstoperationen pro Jahr das größte Brustzentrum der Region. Mehr als 90 Prozent aller Krebsoperationen werden hier brusterhaltend ausgeführt.

» zum Oldenburger Brustzentrum

Oldenburger Gefäßzentrum im Pius-Hospital

Aufgrund des umfassenden Leistungsspektrums und der hohen Qualität des Angebotes wurde das Gefäßzentrum Oldenburg 2003 als eine der ersten zehn Kliniken in Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie offiziell als Gefäßzentrum zertifiziert. Es stellt alle modernen diagnostischen und operativen Maßnahmen zur Behandlung der arteriellen (Schlagadern) und venösen (Venen) Gefäße zur Verfügung.

» zum Oldenburger Gefäßzentrum

Gynäkologisches Krebszentrum Oldenburg

Im gynäkologischen Krebszentrum sind die Ärzte aus der Frauenheilkunde, Geburtshilfe und gynäkologischen Onkologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Radiologie, der Anästhesie sowie Intensivmedizin, der Strahlentherapie und internistischen Onkologie auf die Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen spezialisiert und arbeiten eng mit der Pflege, den Psychologen, Sozialdienst, etc. zusammen. Jährlich erhalten über 2000 Patientinnen eine gynäkologische Unterleibsoperation, davon über 160 Patientinnen aufgrund eines erstmals entstandenen bösartigen Tumors. Im gynäkologischen Krebszentrum, zertifiziert seit 7.11.2008, erfolgt von der Diagnostik bis zur Nachsorge die Behandlung durch das interdisziplinäre Team, unter der Leitung von Prof. De Wilde.

Fachabteilungen aus dem Pius-Hospital, die beteiligt sind:

Lungenzentrum

Die Behandlung von Lungenerkrankungen erfolgt in enger Kooperation mit der Klinik für Thorax-, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, sowie der Abteilung für Pneumologie der Klinik für Innere Medizin und der Klinik für Strahlentherapie und internistische Onkologie. In Zusammenarbeit mit den niedergelassen Pneumologen wird ein individuell auf dem Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept der jeweils beteiligten Disziplinen erstellt. Die behandelnden Ärzte sind von Beginn der Diagnostik bis zur Nachsorge gemeinsam an der Behandlung beteiligt und im engen Austausch. Die Spezialisten auf dem Gebiet des Lungenkrebses gewährleisten eine Behandlung auf dem höchsten medizinischen Kenntnisstand und beteiligen sich an der wissenschaftlichen Forschung.

Fachabteilungen aus dem Pius-Hospital, die beteiligt sind:

Ausbildungszentrum für minimal-invasive Chirurgie in der Gynäkologie

Die Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologische Onkologie im Pius-Hospital ist von der Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Endoskopie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe beauftragt, minimal-invasive Operations-Techniken zu lehren. Alljährlich lädt die Klinik deshalb zum Experten-Workshop ein, der unter erfahrenen Gynäkologen und Onkologen aus dem ganzen Bundesgebiet auf große Resonanz stößt.

Neben Bauchspiegelung (Laparoskopie) und Brustchirurgie stehen auch ambulante Eingriffe im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) auf dem Ausbildungs-Programm. Die teilnehmenden gynäkologischen Chirurgen können an verschiedenen Operationen teilnehmen und ihre Fertigkeiten in neuen Techniken schulen.

Noch in der Entwicklungsphase befindet sich hingegen eine Technik zum Entfernen des Wächter-Lymphknotens bei Gebärmutterhals-Krebs. Bereits heute aber ist es Standard, den Tumor selbst und die gesamten umliegenden Lymphknoten in einem minimal-invasiven Eingriff, nämlich im Rahmen einer Bauchspiegelung zu entfernen. Dadurch werden auch hier große Operations-Schnitte vermieden, die den Körper unnötig belasten. Die Wunde ist minimal, die Patientin kann sich schnell wieder erholen, und es bleiben kaum sichtbare Narben zurück.

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