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Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Gastroenterologie

Patienteninformationen

Pneumologie

Über unsere Atemwege sind wir unmittelbar mit dem Leben selbst verbunden. Unser Körper braucht permanent Sauerstoff. Lunge und Herz arbeiten Tag und Nacht, um die Versorgung zu gewährleisten. Wenn dieses System aus dem Gleichgewicht gerät, muss schnell und kompetent Hilfe geleistet werden.

Durchatmen
Die Pneumologie im Pius-Hospital ist eines der großen und bedeutenden Lungenfachzentren in Norddeutschland. Unser wichtigstes Spezialgebiet ist die Tumor-Diagnose und –Therapie. Außerdem behandeln wir alle übrigen Erkrankungen der Atemwege (Bronchien), der Lunge, des Rippenfells und der Atemmuskulatur. Wir helfen Ihnen, so schnell wie möglich wieder richtig durchatmen zu können, wenn Sie mit akuten oder chronischen Beschwerden, zu uns kommen. Uns steht dafür eine breite Palette moderner medizinischer Methoden zur Verfügung, die wir nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen individuell auf Ihre Krankheitssituation abstimmen. Dafür bieten wir alle üblichen Verfahren zur Erkennung und Behandlung von Lungen- und Bronchialerkrankungen an. Als moderne Klinik für Innere Medizin verbinden wir höchste Ansprüche an aktuelle Technik mit dem menschlichen Bedürfnis, aufgehoben zu sein. Unsere neuen Räume für Funktionsdiagnostik sind daher hell und warm gestaltet. Ein ausführliches persönliches Gespräch und eine gründliche Komplett-Untersuchung bilden die Grundlage unserer Arbeit mit Ihnen. Zur weiteren Diagnose setzen wir darüber hinaus modernste High-Tech ein. Dafür steht uns eine breite Palette moderner medizinischer Methoden zur Verfügung, die wir nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen individuell auf Ihre Krankheitssituation abstimmen.

Dazu gehören alle in der Inneren Medizin üblichen Verfahren und darüber hinaus eine Reihe von Spezial-Methoden.

Lungenfunktionsprüfung
Um die Leistungsfähigkeit Ihrer Lunge bestimmen zu können, untersuchen wir verschiedene Parameter, unter anderem die Atemmechanik und den Gasaustausch, sowohl in Ruhe als auch unter Belastung.

  • Dazu gehören die Spirometrie und die
  • Ganzkörperplethysmographie, die uns Auskunft über Ihr Lungenvolumen und den Atemwegswiderstand geben.
  • Durch eine Blutgasanalyse und das Verfahren der
  • CO-Diffusion messen wir den Gasaustausch, d.h. wie viel Sauerstoff von Ihren Lungen auch tatsächlich in Ihr Blut gelangt, und wie gut die Abgabe von „verbrauchtem Sauerstoff“ in Form von Kohlendioxid funktioniert.
  • Um das Ausmaß einer Lungenerkrankung bzw. die Leistungsreserven Ihrer Lunge vor allem vor operativen Eingriffen zu bestimmen, wenden wir die Spiro-Ergometrie an. Das ist eine Belastungsuntersuchung auf einem Fahrrad-Ergometer. Während Sie auf verschiedenen Belastungsstufen in die Pedale treten, messen wir die Blutgase, Ihren Atemzug und das Atemvolumen beim Ein- und Ausatmen.
  • Zur sicheren Diagnose von Asthma machen wir zusätzlich so genannte Provokationstests, bei denen wir Sie unschädliche Reizstoffe inhalieren lassen und anschließend noch einmal Ihr Lungenvolumen und den Atemwegswiderstand messen. Darüber hinaus steht bei uns selbstverständlich die gesamte übliche Palette der Allergiediagnostik zur Verfügung.


Bronchoskopie
Eine der wichtigsten Untersuchungen in der Pneumologie ist die Spiegelung der Atemwege mittels Video-Endoskopie. Dabei wird ein dünner, biegsamer Schlauch in den Mund eingeführt. Mit einer speziellen Optik können wir auf einem Bildschirm Ihre Luftröhre, und Ihre Bronchien genau betrachten. Dadurch sind schon kleinste Veränderungen der Schleimhäute zu erkennen. Das ist zum Beispiel in der Krebsvorsorge von großer Bedeutung, da bei einer Endoskopie schon frühe Stadien von Tumorerkrankungen entdeckt und behandelt werden können. Die Bronchoskopie-Vorrichtung ist so dünn, dass Sie während der gesamten Untersuchung normal und ohne Beeinträchtigung weiteratmen können.

Wenn es sich als sinnvoll erweist, können wir im Rahmen der Untersuchung unter örtlicher Betäubung Gewebe aus den Bronchien entnehmen und Flüssigkeit absaugen (Punktion) oder eine Drainage legen.

Als eines von wenigen Lungen-Zentren in Niedersachsen führen wir außerdem endoskopische Operationen, z.B. Tumorabtragungen durch.

Bei schwerer Atemnot durch Verengung der Luftröhre oder der Bronchien kann eine Aufweitung (Bougierung) sowie die Einlage eines Röhrchens (Stent) die Atmung wieder normalisieren.

Chronische Bronchitis (COPD)
Die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) ist eine Erkrankung, die besonders Raucher betrifft. Durch die andauernde Reizung mit giftigem Rauch verengen sich die Bronchien im Laufe der Jahre immer mehr. Es kommt zu Husten und Atemnot, die im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung schon bei geringen Anstrengungen auftreten. Wenn Sie sich zusätzlich einen Infekt einfangen, kann sich Ihre Situation schnell so verschlechtern, dass Sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden müssen.

In solch einem akuten Fall helfen wir Ihnen als erstes, wieder zu Atem zu kommen. Dafür setzen wir Medikamente ein und unterstützen Ihre Atmung wenn nötig durch eine Nasenmaske. Außerdem können wir Ihnen wirksame Hilfen anbieten, mit Ihrer chronischen Bronchitis besser zurecht zu kommen.

Schlafmedizin
Ein weiterer Schwerpunkt innerhalb der Pneumologie ist die Schlafmedizin. In unserem nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin akkreditierten Schlaflabor untersuchen wir Funktionsstörungen der Atemwege während des Nachtschlafes.

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie im Pius-Hospital behandelt Erkrankungen des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Darm, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse etc.) sowie Stoffwechselerkrankungen. Viele Patienten, die sich bei uns vorstellen, leiden unter Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen oder Blutarmut. Wir helfen Ihnen, die Ursache zu finden, und heilen bzw. lindern Ihre Beschwerden so schnell wie möglich. Dazu sind eine Reihe von Untersuchungen nötig, die wir nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mit hochmodernen Geräten ausführen.

Schmerzfreie Untersuchungen
Die Untersuchungen sind für Sie nahezu schmerzfrei und belasten Ihren Körper dank der modernen Technik kaum.

Ultraschall – schmerzfrei und schonend
Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) bildet insbesondere in der Gastroenterologie eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit. Bei dieser schmerzfreien Methode werden durch Ultraschallwellen Ihre Bauchorgane auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. So können wir krankhafte Veränderungen präzise erkennen.

Während dieser Untersuchung kann unter örtlicher Betäubung Gewebe z.B. aus der Leber oder Bauchspeicheldrüse entnommen werden (Punktion). Dies gilt auch für die so genannte Endosonographie, bei der wir eine Ultraschallsonde in den Körper einführen, um noch genauere Bilder vom Inneren des Menschen zu bekommen.

Mit speziellen Varianten wie dem modernen Doppler- und Duplex-Ultraschall sowie der Kontrastmittel-Sonographie lässt sich auch die Durchblutung im Bauchraum genau darstellen, die z.B. bei bestimmten Leber- oder Darmerkrankungen von Bedeutung sein kann. Hier können wir schon kleine Gefäßveränderungen erkennen.

Endoskopie kann Operationen ersetzen
Eine der häufigsten Untersuchungen in der Gastroenterologie ist die Magen- und Darmspiegelung mittels Video-Endoskopie. Dabei wird ein dünner, biegsamer Schlauch in eine Körperöffnung eingeführt. Mit einer speziellen Optik können wir auf einem Bildschirm Speiseröhre, Magen, und Darm genau betrachten. Durch die hohe Auflösung (HDTV-Qualität) sind schon kleinste Veränderungen der Schleimhäute zu erkennen. Das ist zum Beispiel in der Krebsvorsorge von großer Bedeutung, da bei einer Endoskopie schon frühe Stadien von Tumorerkrankungen entdeckt und behandelt werden können. Darmkrebs zum Beispiel kann durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen tatsächlich verhindert werden.

Ein großer Vorteil der Spiegelung liegt auch darin, dass sich schon während der Untersuchung Erkrankungen direkt behandeln lassen. So können Magen- oder Darmpolypen sofort entfernt oder Fremdkörper herausgezogen werden. Dadurch bleiben Ihnen größere Operationen erspart.

Dies gilt auch für die Einlage von einer Ernährungssonde in Magen oder Dünndarm (PEG/EPJ).

Bei Schluckstörungen durch Verengung der Speiseröhre kann eine Aufweitung (Bougierung) sowie die Einlage eines Röhrchens (Stent) die Nahrungspassage wieder herstellen.

Eine spezielle Form der Endoskopie ist die ERCP. Hier können wir auf einem Röntgenschirm die Bauchspeicheldrüse und die Gallengänge darstellen. Wenn wir dabei Gallensteine finden, die schwere Gallenkoliken auslösen können, sind wir in der Lage, sie während derselben Spiegelung zu entfernen.

Bei einer Stauung der Gallenflüssigkeit können wir eine Drainage einlegen (Stentimplantation). So fließt die Galle wieder ungehindert ab.

Ein weiterer wichtiger Bereich in der Endoskopie ist auch die Verödung von Krampfadern in der Speiseröhre. Wir verwenden dazu moderne Verfahren wie die Gummibandligatur.

Auch eine Blutstillung von blutenden Krampfadern und Magen- oder Darmgeschwüren führen wir durch. Dieses geschieht häufig als Notfalleingriff im Rahmen unserer 24-Stunden Notfallbereitschaft.

Kardiologie

Die Kardiologie im Pius-Hospital behandelt Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Viele Patienten, die sich bei uns vorstellen, leiden unter Herzbeschwerden, zum Beispiel Schmerzen, Rhythmusstörungen oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Wir helfen Ihnen, die Ursache zu finden und heilen bzw. lindern Ihre Beschwerden so schnell wie möglich. Sie werden bei uns gründlich und auf Ihre individuelle Krankheitssituation abgestimmt untersucht. Wenn es nötig ist, überwachen wir Ihre Herzfunktionen permanent und können im Notfall sofort aktiv werden.

Schnelle Hilfe im Notfall
Hierfür bietet das Pius-Hospital auch von seiner Infrastruktur her gute Voraussetzungen: Die Intensivstation befindet sich in unmittelbarer Nähe der Kardiologie und ist auf die speziellen Bedürfnisse herzkranker Menschen ausgerichtet. Wir pflegen zusätzlich eine harmonische Kooperationen mit dem etwa zehn Autominuten entfernten Herzzentrum in Kreyenbrück, das Tag und Nacht für Notfälle bereitsteht. Bei uns werden Sie in menschlich angenehmer Atmosphäre unter technisch optimalen Bedingungen untersucht.

Der Motor des Lebens
Das Herz ist der Motor des Lebens. Unermüdlich treibt es den Blutkreislauf an und sorgt dafür, dass alle Körperregionen mit Sauerstoff versorgt werden. Im Ruhezustand schlägt das gesunde Herz 60 bis 80 Mal pro Minute, also etwa 100.000 Mal am Tag. Mit jedem Schlag pumpt es ungefähr je 70 ml Blut aus den beiden Herzkammern in den Lungen- bzw. den Körperkreislauf. Das entspricht einer Pumpleistung von insgesamt gut 14.000 Litern pro Tag.

Wenn Sie sich vor Augen halten, welche enormen Leistungen Ihr Herz im Laufe eines Lebens erbringt, wird es leichter verständlich, dass es dennoch manchmal zu Unregelmäßigkeiten oder Störungen des Systems kommen kann. Dann sind wir für Sie da. Zum Beispiel

  • Bei Angina Pectoris oder Herzinfarkt
  • Bei Herzrhythmusstörungen
  • Bei Beeinträchtigungen der Herzleistungen (Herzinsuffizienz)
  • Bei Veränderungen an den Herzklappen
  • Wenn sie einen Herzschrittmacher brauchen
  • Bei Herzklappen- oder Herzbeutelentzündung


Herz-Kreislauf-Diagnostik

Neben den üblichen Untersuchungen wie EKG, Langzeit-EKG, Langzeitblutdruckmessung etc. haben wir einen wichtigen Schwerpunkt in der Herzultraschall-Diagnostik (Echokardiographie).

  • Unser Echokardiographie-Labor ist mit modernster Technik ausgestattet, unter anderem mit einem der fortschrittlichsten Herzultraschallgeräte („harmonic imaging“). Die Echokardiographie ist eine schmerzfreien Untersuchungsmethode, bei der durch Ultraschallwellen das Herz und die umgebenden Blutgefäße auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise wird die Größe und Form von Gefäßen und Muskeln detailgetreu dargestellt. Krankhafte Veränderungen können schmerzfrei und ohne Risiken für den Patienten präzise diagnostiziert werden.
  • Außerdem können wir während des Ultraschalls spezielle Messungen der Herzfunktion und seiner Leistungsfähigkeit vornehmen oder im Rahmen dieser Untersuchung, wenn nötig, unter örtlicher Betäubung Flüssigkeit absaugen (Punktion).
  • Spezielle Verfahren, wie zum Beispiel der so genannte Gewebedoppler, erlauben uns, gezielte Aussagen über den Zustand des Herzens und über die Herzfunktionen zu machen. Dabei unterscheiden wir den systolischen Zustand, bei dem der Muskel sich zusammenzieht und das Blut mit Druck in den Lungen- und Körperkreislauf pumpt, und den diastolischen Zustand, wenn der Herzmuskel sich nach dem Zusammenziehen wieder löst, und das Blut aus den Vorhöfen durch die geöffneten Klappen in die Herzkammern strömt.
  • Um die betreffenden Organe exakt und ohne Luftüberlagerungen darstellen zu können, bietet sich manchmal eine Schluckultraschalluntersuchung (TEE) an. In diesem Fall wird der Echokopf bei örtlicher Betäubung durch die Speiseröhre ins Innere des Körpers eingeführt und das Herz von dort aus untersucht.
  • Bei krankhaften Veränderungen, insbesondere, wenn sich Flüssigkeit angesammelt hat, können wir im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung eine Herzbeutelpunktion vornehmen und auf diese Weise einen chirurgischen Eingriff vermeiden.
  • Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit bildet die Untersuchung der peripheren Blutgefäße, insbesondere der hirnversorgenden Arterien, der Schlagadern also, die zum Gehirn hinführen. Durch eine spezielle Ultraschall-Untersuchung, den Hirnarteriendoppler, können wir die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes sichtbar machen und bereits geringfügige Gefäßverengungen erkennen, die unbehandelt zu einem Schlaganfall führen könnten.
  • Eine ähnliche Untersuchungsmethode, das sogenannte Venenduplex setzen wir für die frühzeitige Erkennung und Lokalisierung von Thrombosen ein.

Weitere Herzfunktionsuntersuchungen liefern zusätzliche Aussagen für eine umfassende Diagnose.

  • Bei der „Stressechokardiographie“ wird durch die Gabe von Medikamenten ein Anstrengungszustand simuliert. Auf diese Weise können wir auch bei Patienten, denen tatsächliche körperliche Anstrengung auf dem Trainingsfahrrad nicht zuzumuten ist, feststellen, wie ihr Herz auf Streß reagiert.
  • Die Kontrastmittelechokardiographie erlaubt eine besonders gute Darstellung der Herz-Gefäße. Anders als beim Röntgen muss bei diesem Verfahren lediglich eine einfache Zuckerlösung als Kontrastmittel gespritzt werden.

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