druckertell a friendfacebooktwitterVZdeliciousmrwonggoogle

Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe
und Gynäkologische Onkologie
Universitätsklinik für Gynäkologie

Die Klinik

Wohl kaum eine klinische Disziplin hat in den letzten zwei Jahrzehnten so große Umwälzungen zum Wohle der Patienten erfahren wie die Frauenheilkunde. Diagnostisch und vor allem in der Therapie sind heute aufgrund der technischen und wissenschaftlichen Entwicklung Erfolge möglich, die vor wenigen Jahren nahezu undenkbar schienen. So sind beispielsweise minimal-invasive Eingriffe heute Standard. Dies erspart Frauen, die an der Brust oder an der Gebärmutter operiert werden müssen, große Schnitte, Schmerzen und langwierige Heilungsprozesse. Insbesondere aber ermöglicht die minimal-invasive Technik in vielen Fällen, bei einer radikalen Operation von erkranktem Gewebe die Brust und die Gebärmutter selbst funktionsfähig zu erhalten.

Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde gehört zu den Pionieren auf diesem Gebiet und wurde für seine handwerklichen und wissenschaftlichen Leistungen bereits vielfach national und international ausgezeichnet. Er ist amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für gynäkologische und geburtshilfliche Endoskopie, Präsident der Arbeitsgemeinschaft für minimal-invasive Chirurgie in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und Präsident des wissenschaftlichen Komitees der Europäischen Gesellschaft für gynäkologische minimal-invasive Chirurgie. Außerdem ist Prof. De Wilde im Vorstand des Regionalen Tumorzentrums Weser-Ems.

Minimal-invasive und organerhaltende Eingriffe sind daher ein Schwerpunkt der Gynäkologischen Abteilung in der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologische Onkologie. Ebenso wie offene Operationen, die immer so schonend wie möglich aber so gründlich wie nötig ausgeführt werden.

Im einzelnen sind unsere Schwerpunkte:

  • Onkologische Chirurgie (chirurgische Behandlung von Krebserkrankungen)
  • Endoskopische Chirurgie (Bauchspiegelung, Gebärmutterspiegelung)
  • Gebärmuttererhaltende Myomentfernungen
  • Senkungsoperationen
  • Diagnose und Therapie bei unwillkürlichem Harnverlust

Der Philosophie unseres Hauses entspricht es, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Deshalb legen wir großen Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken und Fachabteilungen des Pius-Hospitals. Insbesondere arbeiten wir eng mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie zusammen, und im Kampf gegen den Krebs mit der weit über die Region hinaus renommierten Klinik für Strahlentherapie und Internistische Onkologie. Wir bieten umfassende psycho-onkologische Betreuung durch eine diplomierte Psychologin an. Ebenso steht Ihnen das Team der Abteilung für Physiotherapie bei jedem Eingriff von Anfang an und bis zum Abschluss der Behandlung zur Seite.

Die Klinik in Zahlen

Wir behandeln jährlich rund 2500 stationäre Patienten aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet und bieten zusätzlich ambulante Untersuchungen und Therapien an, die besonders für kleine hysteroskopische und laparoskopische Eingriffe gerne in Anspruch genommen werden.

Wir behandeln jährlich:

  • ca. 300 gutartige Tumorentfernungen an der Gebärmutter
  • ca. 150 Krebsoperationen an der Gebärmutter
  • ca. 300 Eingriffe zur Beseitigung von Verwachsungen an den Eierstöcken
  • ca. 200 Eingriffe bei Endometriose
  • ca. 150 Senkungsoperationen bei Blasen- oder Gebärmuttervorfall

Insgesamt sind in der gynäkologischen Abteilung der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologische Onkologie 14 Fach- und Assistenzärzte, ca. 70 Schwestern und Pfleger, Psychologen, Arzthelferinnen und weitere Mitarbeiter beschäftigt.

Wir operieren in drei Operationssälen, die modernen Standards und speziellen hygienischen Anforderungen entsprechen.

Für unsere gynäkologischen Patientinnen stehen auf der Station 2C und auf der Wochenstation insgesamt 50 Betten bereit.

defaultmediumlarge