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Institut für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie

Patienteninformationen

Untersuchungsarten

Computer-Tomographie (CT)
Die Computer-Tomographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der Querschnittsbilder des Körpers angefertigt werden. Sie kann sowohl Knochen als auch Weichteile darstellen, ist also für jede Körperregion geeignet: Kopf, Wirbelsäule, Hals, Brustraum, Bauchraum, Becken, Extremitäten (Arme und Beine). Zur besseren Unterscheidung der verschiedenen Organstrukturen bekommen Sie möglicherweise vorher ein Kontrastmittel.

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Angiographie
Der Begriff Angiographie bedeutet wörtlich Gefäßdarstellung. Im Allgemeinen wird jedoch unter Angiographie die Darstellung von Blutgefäßen, im Besonderen die Darstellung der Schlagadern (Arterien) verstanden.

Hierzu wird entweder in der Leiste oder in der Ellenbeuge mit einer Hohlnadel in eine Schlagader gestochen und ein Katheter (Plastikschlauch) von etwa 1,7mm Durchmesser an die zu untersuchende Stelle geführt. Hier injizieren wir ein nicht-ionisches wasserlösliches Kontrastmittel, das sich mit dem Blutstrom in den zu untersuchenden Arterien ausbreitet. So lassen sich sehr genau Blutfluß und Gefäßverengungen in Ihrem Körper darstellen.

Ballonaufweitung (Dilatation)
Im Rahmen einer Angiographie können wir eine verengte Arterie mit Hilfe eines Ballonkatheters aufdehnen und gegebenenfalls einen Stent einsetzen.

Vorbereitung
Sie können am Tag der Untersuchung noch frühstücken. Nehmen Sie bitte Ihre Medikamente weiter wie bisher. Diabetiker sollten Essen und ggf. Insulin spritzen wie sonst auch. Ausnahme: Patienten, die Marcumar einnehmen oder Diabetiker, die ein Metformin-haltiges medikament einnehmen, müssen sich zuvor mit uns oder mit ihrem betreuenden Arzt in Verbindung setzen. Wir haben Informationsblätter hierzu für sie vorbereitet.

Bettruhe
Nach der Untersuchung wird entweder ein kleines Nickel-Titan-Klämmerchen auf das Gefäß gesetzt oder ein Druckverband angelegt. Für 6-24 Stunden müssen Sie Bettruhe einhalten. Wird „nur“ eine Untersuchung durchgeführt und keine Behandlung durchgeführt, können Sie am Abend nach Hause gehen, nach einem Eingriff müssen Sie über Nacht zur Nachbehandlung und Beobachtung im Pius-Hospital bleiben und können am nächsten Morgen nach Hause gehen.

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Mammographie
Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenaufnahme zur Früherkennung von Brustkrebs. Mit diesem Untersuchungsverfahren sind auch kleine, noch nicht tastbare Tumore nachweisbar. In unserem Institut mammographieren wir hauptsächlich Patientinnen des Oldenburger Brustzentrums im Pius-Hospital, um den Behandlungserfolg zu kontrollieren.

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Ultraschall
Zunehmend spielen Ultraschalluntersuchungen in der Radiologischen Diagnostik eine Rolle. Sie liefern Bilder ohne den Körper mit radioaktiver Strahlung zu belasten. Heute können per Ultraschall Organe in variablen Ebenen und sogar Bewegungsabläufe dargestellt werden, unter anderem auch die Organdurchblutung und die Herzfunktion. Weitere Möglichkeiten bieten der Einsatz von signalverstärkenden Kontrastmitteln und die 3-D-Sonographie.

 

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