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Institut für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie

Das Institut

Die Radiologie bietet alle modernen radiologischen Verfahren an, Schwerpunkte des Institutes liegen in der onkologische Diagnostik und der interventionellen Radiologie.

Die modernste Technologie der 3 Tesla-Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT oder Kernspintomographie) erweitert unsere diagnostischen Möglichkeiten besonders bei der Ausbreitungsdiagnostik von Tumoren, Untersuchungen der Brust mit MRT-gesteuerter Probenentnahme, der Ganzkörper-MRT und der kardiovaskulären Diagnostik.

  • Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)
    Mit der MRT können ohne Strahlenbelastung aus allen Körperabschnitten Bilder mit ausgezeichnetem Weichteilkontrast gewonnen werden. Spezialitäten sind neben der Ausbreitungsdiagnostik bei Tumoren die MRT-Diagnostik und MRT-gesteuerte Probenentnahme aus der Brust die kardiovaskuläre Diagnostik mit Herz-MRT und Gefäßangiographie.
  • Computer-Tomographie (CT)
    Die CT liefert mit unerreichter Genauigkeit und Schärfe Aufnahmen jeder beliebigen Körperregion; sei es bei Notfällen oder zur genauen Einordnung unklarer Befunde. Auch zur schonenden und sicheren Steuerung bei Gewebsentnahmen oder anderen Eingriffen biete sich die CT an. Die Koronar-CT erlaubt, ohne Katheter genaue Bilder von den Herzkranzgefäßen zu gewinnen, so dass gezielter diejenigen Patienten koronarangiographiert werden, bei denen eine Ballondilatation oder Stenteinlage sinnvoll ist.
  • Angiographie und Gefäßinterventionen
    Mit der Angiographie werden unter Einsatz eines Kontrastmittels mögliche Verengungen der Blutgefäße sehr genau dargestellt. In der selben Untersuchung kann auch gleich ein verengtes Gefäß mit einem Ballonkatheter aufgeweitet (Dilatation) und ggf. durch eine kleine Drahtstütze (Stent) stabilisiert werden.
  • Mammographie und Markierungen vor Brust-Operationen sowie stereotaktische Biopsien
    Als Teil des Oldenburger Brustzentrums im Pius-Hospital dient die Mammographie zur Diagnostik und zur präoperativen Markierung tumorverdächtiger Strukturen. Mit Stereotaxie können wie mit einem 3D Bild aus einem verdächtigen Befund ohne Operation gezielt Proben entnommen werden.
  • Durchleuchtungsuntersuchungen
    Die Darstellung von Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Venen ist eine Domäne der Durchleuchtungstechnik, ebenso die Untersuchung von Magen und Darm, wenn endoskopische Verfahren („einen Schlauch schlucken“) nicht möglich sind.
  • Sonographie (Ultraschall-Diagnostik)
    Die Sonographie ist das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren, da schnell, universell einsetzbar und strahlenfrei. Die Hälfte unserer Untersuchungen wird als Farbdoppler-Gefäßdarstellung durchgeführt. Damit können wir sehr schnell Verengungen von Schlagadern darstellen und ausmessen.
  • Gemeinsam mit der Klinik für Nuklearmedizin werden PET/CT-Untersuchungen durchgeführt.

Fachaustausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Der enge interdisziplinäre Austausch mit allen Kollegen anderer Abteilungen gehört zum Selbstverständnis der modernen Radiologie.

Wir sind Teil des Oldenburger Brustzentrums im Pius-Hospital, dem größten Fachzentrum für Brustkrebsdiagnostik und -therapie im Weser-Ems-Gebiet. Im Kampf gegen den Krebs arbeiten wir außerdem eng mit der Klinik für Strahlentherapie und Internistische Onkologie zusammen. Der permanente Informationsaustausch sichert Ihnen eine fundierte Diagnose und Therapie.

Als Teil des Oldenburger Gefäßzentrums besprechen wir die individuelle Situation des Patienten und legen die Therapie in gemeinsamen Fallkonferenzen mit der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie fest.

Das Institut in Zahlen

Unser Institut führt pro Tag rund 140 bildgebende Untersuchungen aus, insgesamt über 40.000 pro Jahr. Unsere Patienten kommen aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet.

Derzeit werden pro Jahr etwa durchgeführt:

  • 2900 MRT-Untersuchungen
  • 28000 konventionelle Röntgenuntersuchungen
  • 5200 Computer-Tomographien
  • 7000 Ultraschall-Untersuchungen
  • 800 Durchleuchtungsuntersuchungen, davon 120 im Rahmen einer ERCP
  • 350 Angiographien, davon etwa 180 Interventionen mit Dilatation oder Stent-Einlage
  • 900 Mammographien, z.B. im Rahmen der Brustkrebs-Nachsorge
  • Etwa 200 minimalinvasive Probenentnahmen zur feingeweblichen Untersuchung

Im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sind 6 Fach- und Assistenzärzte sowie 12 MTRA beschäftigt, außerdem 5 Mitarbeiterinnen in Anmeldung, Archiv und Schreibbüro.

Technische Ausstattung

Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist komplett umgebaut und mit Geräten der neuesten Generation ausgestattet worden.

  • 3 Tesla-MRT mit Ausrüstung zur Spektroskopie und für kardiale MRT
  • 64-Zeilen-CT mit der Möglichkeit zur kardialen CT
  • Digitales Röntgen mit Detektoren und Speicherfolien
  • Digitale Mammographie mit Stereotaxie-Einrichtung
  • Vakuumstanzbiopsie für die Probenentnahme unter Mammographie- und MRT-Kontrolle
  • Alle Bilder sind über ein PACS im gesamten Krankenhaus verfügbar
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